Das Podest
1. Thomas Dressen (De) 1:46,81
2. Dominik Paris (It) +0,02
3. Beat Feuz (Sz) +0,26
3. Carlo Janka (Sz) +0,26
Die Schweizer
Doppelter Podest-Jubel in Lake Louise! Beat Feuz, der in elf der letzten 13 Abfahrten auf dem Podest stand und Carlo Janka werden zeitgleich Dritte! Vor allem für Janka ist das ein überraschendes Ergebnis, haben ihn doch bis zuletzt Rückenschmerzen geplagt. Und nun bestätigt der Obersaxer seine beiden Trainingsbestzeiten auf eindrückliche Art und Weise. Geschlagen werden die beiden nur vom Überraschungssieger Thomas Dressen und von Dominik Paris. Mauro Caviezel als Sechster rundet das starke Schweizer Ergebnis ab. Und dann ist da auch noch Marco Odermatt! Der Nidwaldner rast mit Startnummer 62 noch auf Platz 17 – ganz stark.
Die weiteren Schweizer: 23. Hintermann, 39. Kryenbühl, 40. Rogentin, 44. Mani, 50. Roulin.
Das gab zu reden
Vor einem Jahr liegt Thomas Dressen in den Fangnetzen von Beaver Creek (USA). Die Diagnose: Kreuzbandriss. Auch Meniskus, Knorpel und Innenband sind verletzt. Auf den Tag genau ein Jahr später steht der 26-jährige Deutsche wieder am Start und schockt die Konkurrenz mit seinem Comeback-Sieg.
Die Stimmen (gegenüber SRF)
Carlo Janka: «Die Erleichterung ist sehr gross, vor einem Monat hätte ich nicht gedacht, dass ein Podestplatz möglich ist. Ich bin in dieser Woche gut ins Fahren gekommen, weiss aber selber noch nicht so recht wieso. Den Schwung konnte ich gut ins Rennen mitnehmen, das macht auch Mut für die weitere Saison.»
Beat Feuz: «Ich konnte die erhoffte Steigerung zeigen und bin nicht allzu weit weg vom Schuss. Und das auf einer Piste, auf der ich in diesem Jahr zu kämpfen hatte. So muss ich sagen, schaue ich zuversichtlich weiter.»
Mauro Caviezel: «Ich war von Anfang an geschmeidiger unterwegs und bin froh, konnte ich mich im Vergleich zu den Trainings steigern. Das ist ein sehr schöner Start in die Saison, vor allem weil ich bisher hier in der Abfahrt keine Top-Ergebnisse herausfahren konnte. Auch das Teamergebnis freut mich, besonders das Resultat von Janka, der eine Leidensgeschichte hinter sich hat.»
Thomas Dressen: «Ich habe noch nicht realisiert, was heute passiert ist. Vom Gefühl her war es eine gute Fahrt, aber dass es so schnell ist, hätte ich nicht gedacht. Wahnsinn!»
Die Bedingungen
Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, dazu eine perfekt präparierte, pickelharte Piste. Ski-Herz was willst du mehr?
So gehts weiter
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Bereits morgen stehen die Speed-Spezialisten wieder am Start. Dann geht an gleicher Stätte der erste Super-G der Saison (20.15 Uhr) über die Bühne.
Jetzt wird wieder durch den Stangenwald getanzt und die Abfahrtspisten runter gedonnert. Hier findest du alles, was du über die neue Ski-Saison wissen musst.
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