Beendet
Abfahrt
Crans-Montana
Crans-Montana
1.
Franjo von Allmen
Franjo von Allmen1:55.00
2.
Dominik Paris
Dominik Paris+0.65
3.
Ryan Cochran-Siegle
Ryan Cochran-Siegle+0.70
01.02.2026, 13:47 Uhr

Bis dann!

Mit dem Sieg von Franjo von Allmen verabschieden wir uns für heute aus Crans Montana. Bereits nächsten Samstag (07.02.) um 11.30 Uhr steht dann für die Männer das Abfahrtsrennen bei den Olympischen Spielen an. Auch da werden wir wieder live dabei sein.

01.02.2026, 13:46 Uhr

Nur drei Österreicher unter den Top-30

Wie schon im Training ist Daniel Hemetsberger (+1,45 Sek.) mit Rang 14 bester ÖSV-Athlet. Nur einen Platz hinter ihm reiht sich Stefan Babinsky (+1,53) auf dem 15. Rang ein. Auch Andreas Ploier holt als 30. (+2,12) noch einen Weltcuppunkt. Keine Weltcuppunkte gibt es hingegen für Otmar Striedinger (+2,39), Manuel Traninger (+2,61), Lukas Feurstein (+2,88), Stefan Rieser (+2,98) und Vincent Wieser (+3,46) mit den Rängen 35, 39, 43, 45 und 52.

01.02.2026, 13:44 Uhr

Wieder ist Luis Vogt bester Deutscher

Wie schon in Kitzbühel ist Luis Vogt als 18. bester Deutscher. Wieder fährt der 23-Jährige unter die besten 20 und ist nur 1,60 Sekunden langsamer als der Sieger aus der Schweiz. Auch Simon Jocher holt als 21. (+1,73 Sek.) noch einige Weltcuppunkte. Knapp verpasst hat dagegen Romed Baumann die Top-30. Am Ende fehlen dem 31. der Abfahrt nur zwei Hundertstel auf einen Weltcuppunkt.

01.02.2026, 13:42 Uhr

Fünf Schweizer unter den Top-10

Wieder einmal zeigen die Eidgenossen bei ihrem Heimrennen ihre Mannschaftsstärke. Neben dem Sieg von Franjo von Allmen verpasst Marco Odermatt nur um neun Hundertstel das Podium als Vierter. Auch Lars Rösti (+0,90 Sek.), Alessio Miggiano (+0,93) und Alexis Monney (+1,06) schaffen mit den Rängen sechs, acht und zehn den Sprung unter die Top-10. Auch Livio Hiltbrand (+1,44), Niels Hintermann (+1,54) und Justin Murisier (+1,54) fahren auf die Plätze 13 und 16. Stefan Rogentin (+1,90) und Gael Zulauf (+2,51) komplettieren mit den Rängen 25 und 36 das Mannschaftsergebnis.

01.02.2026, 13:38 Uhr

Alle 60 Athleten sind im Ziel - Von Allmen feiert zweiten Saisonsieg

Franjo von Allmen siegt nach seinem Sieg in Val Gardena auch beim Heimrennen in Crans Montana in der Abfahrt und setzt bei der Generalprobe noch einmal ein Ausrufezeichen Richtung Olympia. Der 24-Jährige gewinnt in 1:55,00 Minuten vor dem Italiener Dominik Paris (+0,65 Sek.) und dem etwas überraschenden Dritten Ryan Cochran-Siegle (+0,70) aus den USA. Der Dominator in dieser Saison in der Abfahrt Marco Odermatt belegte mit 79 Hundertstel Rückstand nur den vierten Platz. Bester Deutscher wird Luis Vogt auf Rang 18. Daniel Hemetsberger belegt mit 1,45 Sekunden Rückstand als bester ÖSV-Athlet den 14. Platz.

01.02.2026, 13:26 Uhr

Manuel Traninger (AUT)

Der letzte Österreicher ist auf der Strecke. Manuel Traninger kämpft ganz schön auf der Strecke um die Ideallinie zu halten. Oben kann er noch gut mithalten, doch nach dem Steilhang bekommt auch er rund eine Sekunde Rückstand drauf und ist schon fast zwei Sekunden zurück. Im Zielhang verliert er dann nur noch leicht und reiht sich mit 2,61 Sekunden auf dem 38. Rang ein. Damit verpasst auch der letzte ÖSV-Athlet knapp die Top-30. Rund eine halbe Sekunde fehlt ihm auf Platz 30 und Andreas Ploier.

01.02.2026, 13:23 Uhr

Lukas Feurstein (AUT)

Der Österreicher ist vor allem im Super G und Riesenslalom stark und feierte vergangene Saison seinen ersten Weltcupsieg. Für diese Disziplinen ist Lukas Feurstein auch bei den Olympischen Spielen nominiert. Der ÖSV-Athlet tut sich heute mit den Bedingungen etwas schwer und ist oben nach dem Steilhang schon rund acht Zehntel zurück. Anschliessend verliert er durch die leicht aufgeweichte Strecke weiter und ist bei der letzten Zwischenzeit schon 2,50 Sekunden zurück. Im Schlussteil fehlt ihm dann etwas der Speed und er belegt im Ziel mit 2,88 Sekunden Rückstand den 41. Rang.

01.02.2026, 13:19 Uhr

Gael Zulauf (SUI)

Der letzte Schweizer ist an der Reihe. Er kommt aus der Region um Crans Montana und kennt ein wenig die Strecke. Beim Sprung kommt er aber etwas weit raus, verliert etwas den Schwung ist dadurch dann gleich mehr als zwei Sekunden zurück. Im Zielhang verliert er dann nicht mehr viel und reiht sich mit 2,51 Sekunden Rückstand auf dem 35. Rang ein. Damit verpasst er nur knapp die Weltcuppunkte, kann aber trotz der Bedingungen zufrieden sein.

01.02.2026, 13:14 Uhr

Vincent Wieser (AUT)

Der nächste Österreicher ist auf der Strecke. Oben liegt er aufgrund der Piste schnell eine Sekunde zurück und bekommt auch danach einiges an Zeit obendrauf. Im Steilhang lässt die Piste auch nicht ehr zu und er beendet das Tennen mit 3,46 Sekunden Rückstand auf dem 47. Rang.

01.02.2026, 13:14 Uhr

Weiter geht's!

Der Franzose Charles Gamel Seigneur steht wieder im Starthaus und macht sich bereit. Der Chilene ist abtransportiert und es kann weitergehen mit der Abfahrt in Crans Montana.

Odermatt-Serie reisst
Überragender von Allmen siegt erneut in Crans-Montana

Schweizer Party in Crans-Montana. Wie letzte Saison gewinnt Franjo von Allmen die Abfahrt. Marco Odermatt landet knapp neben dem Podest, insgesamt fahren fünf Schweizer in die Top 10.
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Franjo von Allmen hat allen Grund zum Strahlen.
Foto: keystone-sda.ch
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Das Podest

1. Franjo von Allmen (Sz) 1:55,00
2. Dominik Paris (It) +0,65
3. Ryan Cochran-Siegle (USA) +0,70

Das Rennen

Als sich Marco Odermatt aus dem Starthäuschen katapultiert, liegt Dominik Paris in Führung. Mit ihm liefert sich der Nidwaldner ein Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für den Italiener. Odermatt muss sich knapp geschlagen geben. Und kurz darauf um seinen Podestplatz zittern. Denn der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle schiebt sich zwischen das Duo. Ob es für Odermatt trotzdem für die Top 3 reicht? Nein. Denn was folgt, ist eine Demonstration. Franjo von Allmen, der schon im letzten Winter die Abfahrt von Crans-Montana gewonnen hat, zeigt einen Fabellauf. Von oben bis unten liegt er klar vorne und setzt sich überlegen an die Spitze.

Schneller ist danach keiner mehr. Nach dem Sieg von Malorie Blanc am Samstag ist auch das Rennen der Männer fest in den Händen der Gastgeber. Nicht nur die Piste hat von Allmen im Griff – sondern auch den legendären Cuche-Flip, den er im Ziel zeigt. In der sechsten Abfahrt des Winters gibt es zum fünften Mal einen Schweizer Sieg. Für von Allmen ist es die Nummer 2. Der Weltmeister sorgt damit auch dafür, dass die Schweizer Serie ihre Fortsetzung findet. In nun saisonübergreifend 20 Abfahrten hintereinander stand immer mindestens ein Swiss-Ski-Athlet auf dem Podest.

«Bin nicht mit 100 Prozent gefahren – das war mein Plan»
1:08
Odermatt nach Crans-Abfahrt:«Bin nicht mit 100 Prozent gefahren – das war mein Plan»

Während sich von Allmen und das Schweizer Team von den Fans feiern lassen, kommts auf der Piste zu einem unschönen Zwischenfall. Henrik von Appen mit Startnummer 47 stürzt und muss mit dem Helikopter abtransportiert werden. Im Fernsehen ist nicht zu sehen, was genau passiert ist, nach einem Kameraschnitt liegt der Chilene im Schnee. Das Ganze sorgt für einen rund halbstündigen Unterbruch.

Die Schweizer

4. Marco Odermatt +0,79
6. Lars Rösti +0,90
8. Alessio Miggiano +0,93
10. Alexis Monney +1,06
13. Livio Hiltbrand +1,44
16. Niels Hintermann +1,54
16. Justin Murisier +1,54
25. Stefan Rogentin +1,90
36. Gaël Zulauf +2,51

Stand nach 47 Fahrern

Justin Murisier hat die Ehre, das Heimrennen zu eröffnen. Er zeigt eine solide Fahrt, ist im Ziel aber offenbar nicht zufrieden. Schon der nächste Fahrer ist schneller als er.

Oben handelt sich Alexis Monney einen grossen Rückstand ein. Doch je länger er unterwegs ist, desto schneller wird er. Am Ende sorgt er für die Schweizer Führung. Die hält allerdings nur kurz – schon vom nächsten Fahrer, dem Italiener Florian Schieder, wird er von der Spitze verdrängt.

Bleibt noch Zeit zum Feiern vor Olympia?
1:51
Von Allmen nach Sieg in Crans:Bleibt noch Zeit zum Feiern vor Olympia?

Niels Hintermann legt einen starken Start hin, ist oben deutlich schneller als der zu dem Zeitpunkt in Führung liegende Dominik Paris. Aber durchziehen kann der Zürcher das nicht, er fällt unten raus noch etwas zurück.

Stefan Rogentin kommt nicht recht auf Touren. Im Vergleich mit Landsmann von Allmen büsst er beinahe zwei Sekunden ein.

Für die Olympischen Spiele hat Alessio Miggiano kein Ticket bekommen. Seine Reaktion auf die Enttäuschung? Stark. Unter der Woche gewinnt er die Europacup-Abfahrt in Verbier, nun fährt er im Weltcup zum zweiten Mal in die Top 10.

Die Saison von Lars Rösti ist schwierig. Sein Bestresultat: Rang 26. Nun zeigt er, dass ers doch kann. Er zeigt wie Miggiano mit hoher Nummer eine tolle Fahrt und prescht in die Top 10. Mit Platz 6 realisiert er gar sein Karrierebestresultat. Das war bisher ein 8. Platz.

Auch Livio Hiltbrand zeigt mit hoher Startnummer eine starke Fahrt. Er geht als 33. ins Rennen und prescht auf Platz 13 vor. Das ist sein bestes Resultat – bisher war das ein 17. Platz.

Oben legt Gaël Zulauf gut los, scheint auf dem Weg in Richtung Weltcuppunkte zu sein. Doch er kanns nicht durchziehen, büsst je länger je mehr Zeit ein. Und klassiert sich so ausserhalb der Top 30.

Die Stimmen gegenüber SRF

Marco Odermatt: «Es war eine solide, sichere und gute Fahrt. Da und dort konnte ich es nicht die Linie halten – weil ich eben fein fahren wollte und nicht hart. Dort sind vielleicht die paar Hundertstel liegen geblieben. Ich bin sicher zufrieden. Der Grundspeed ist hier die grösste Challenge – den haben etwa von Allmen und Paris mit ihrem Gewicht. Wenns die technischen Abschnitte nicht gibt, ist es für mich ein bisschen schwieriger zu kompensieren. Die beiden sind schwer zu schlagen.»

Franjo von Allmen: «Die Erinnerungen an letztes Jahr sind schon ein bisschen mitgefahren. Am Start hatte ich einen grossen Flashback. Die Gefühle waren sehr stark. Ich hab schon während dem Fahren gemerkt, dass die Ski laufen, das funktioniert.»

Niels Hintermann: «Oben hatte ich den Speed definitiv, danach hab ich mich nicht mehr ganz so wohl gefühlt. Und unten raus konnte ich nicht mehr richtig ziehen. Alles hat sich ein bisschen tot angefühlt und ich weiss gerade nicht wieso. Ich muss sicher noch etwas über die Bücher.»

Alessio Miggiano: «Vor so einem Publikum ein gutes Resultat zu erzielen – das ist für mich bisher ein einmaliges Gefühl. Ich bin mega happy, habe ich mir selber eine Chance gegeben, ein gutes Resultat herauszufahren. Fürs ganze Schweizer Team ist es ein unglaubliches Ergebnis.»

Das gab zu reden

1, 1, 2, 1, 2 – mit diesen Abfahrtsresultaten in diesem Winter ist Marco Odermatt nach Crans-Montana gereist. Nun muss er wieder einmal mit einem Platz neben dem Podest vorliebnehmen. Damit reisst auch eine eindrückliche Serie, die letzten Februar im Wallis begonnen hat. Saisonübergreifend ist Odermatt in der Königsdisziplin achtmal in Folge aufs Podest gefahren. Die Jagd auf den Rekord ist damit vorerst zu Ende. Diesen hält der Österreicher Franz Klammer (72), der einst zehnmal in Folge in die Top 3 gerast ist.

Das gab zu reden II

In Kitzbühel (Ö) setzte es für Österreichs Abfahrer eine historische Klatsche ab. Als bester klassierte sich Vincent Kriechmayr auf Platz 13 – so schlecht war das Ergebnis der Gastgeber auf der Streif noch nie. Der Teamleader hat daraus Konsequenzen gezogen. Und verzichtet auf das Rennen in Crans-Montana. Ebenfalls nicht am Start steht Adrian Smiseth Sejersted. Der Norweger hat sich bei einem Trainingssturz an der Schulter verletzt.

Die Bedingungen

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen knapp unter null Grad – die Bedingungen für die Olympia-Hauptprobe könnten nicht besser sein.

So gehts weiter

In der nächsten Abfahrt gehts um Olympia-Gold. Die Medaillenjagd in Bormio (It) findet kommenden Samstag (11.30 Uhr) statt. Im Weltcup steigt die nächste Abfahrt erst am 28. Februar in Garmisch-Partenkirchen (De, 11.45 Uhr).

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