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Strebel begründet Einteilung:«Wenn beide offensiv schwingen, wird es eine Entscheidung geben»

Spitzenpaarungen haben es in sich
Duell der Top-Favoriten zu Beginn des Unspunnen

Am Sonntag findet in Interlaken mit dem Unspunnen der Höhepunkt der Schwing-Saison statt. Wer wird im 1. Gang aufeinander losgelassen? Hier gibts die Spitzenpaarungen.
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Fabian Staudenmann (oben) trifft im 1. Gang auf Samuel Giger.
Foto: keystone-sda.ch

Die Spitzenpaarungen des Unspunnen Schwinget sind da. Drei Tage vor dem Saisonhighlight hat Stefan Strebel, der Technische Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbands, die Katze aus dem Sack gelassen.

Im 1. Gang greifen die beiden meistgenannten Favoriten Samuel Giger (25) und Fabian Staudenmann (23) zusammen. Ein Déjà-vu für die zwei. Nicht nur, dass sie erst vor vier Wochen im 1. Gang auf dem Brünig aufeinander losgelassen wurden, auch vergangenes Jahr beim Eidgenössischen sind sie gegeneinander ins Fest gestartet. Beide Duelle endeten gestellt, davor konnte Giger den Berner zweimal bodigen.

Spitzenpaarungen Unspunnen

Samuel Giger – Fabian Staudenmann
Matthias Aeschbacher – Pirmin Reichmuth
Armon Orlik – Kilian Wenger
Michael Ledermann – Sven Schurtenberger
Werner Schlegel – Curdin Orlik
Benjamin Gapany – Joel Strebel
Matthieu Burger – Damian Ott
Lario Kramer – Nick Alpiger
Domenic Schneider – Adrian Walther
Patrick Räbmatter – Mario Schneider








Samuel Giger – Fabian Staudenmann
Matthias Aeschbacher – Pirmin Reichmuth
Armon Orlik – Kilian Wenger
Michael Ledermann – Sven Schurtenberger
Werner Schlegel – Curdin Orlik
Benjamin Gapany – Joel Strebel
Matthieu Burger – Damian Ott
Lario Kramer – Nick Alpiger
Domenic Schneider – Adrian Walther
Patrick Räbmatter – Mario Schneider








Eine Paarung, die sich König Christian Stucki nicht gewünscht hat. «Ich will im Anschwingen viel lieber hochkarätige Zweikämpfe sehen, die es schon länger nicht gegeben hat», sagte er zu Blick.

Strebel sieht das anders. Er begründet gegenüber SRF: «Auf dem Brünig gabs einen attraktiven Gestellten. Für mich ist der Gang deshalb noch nicht fertig. Deshalb habe ich mich für die Fortsetzung entschieden.» Eine Entscheidung, die also nicht nach dem Gusto des Königs 2019 ist.

Berner Gegner für Reichmuth

Stuckis Wunschgegner für Giger wäre Rigi-Sieger Pirmin Reichmuth (27) gewesen – ein Duell, dass es seit 2019 nicht mehr gegeben hat. Dieser bekommts stattdessen mit dem letztjährigen ESAF-Schlussgangteilnehmer Matthias Aeschbacher (31) zu tun. Auch dieses Duell gabs erst vor vier Wochen – im 4. Gang des Brünigschwinget endete es ohne Sieger. Und auch hier ist Strebel der Meinung, dass es eine Fortsetzung verdient hat.

Kilian Wenger (33), nach der verletzungsbedingten Absage von Joel Wicki (26) der einzige Schwingerkönig in Interlaken, lanciert seinen Wettkampf gegen Armon Orlik (28).

Die ersten Paarungen versprechen bereits viel Spannung. Genau so, wie es bei einem Unspunnen Schwinget sein muss. (bir)

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