Drei von vier Eidgenossen-Duellen enden gestellt
1. Gang – Die letzte Minute ist bereits angebrochen, da probierts Severin Schwander gegen Lukas Tschumi mit Übersprung. Viel fehlt nicht, aber er schafft es nicht, ihn auf den Rücken zu legen. Damit endet das erste Eidgenossen-Duell ohne Sieger.
Auch das zweite Eidgenossen-Duell geht über die volle Distanz. Curdin Orlik und Dominik Gasser finden das Erfolgsrezept nicht, die beiden stellen ebenfalls. Und auch hier läuft zu wenig, als dass es für Note 9,00 reichen würde.
Anschliessend greifen die beiden Routiniers Matthias Aeschbacher (34) und Bernhard Kämpf (37) zusammen. Und weil aller guten Dinge drei sind, gibts auch in diesem Eidgenossen-Duell keinen Sieger.
Dann schreiten die beiden Favoriten ins Sägemehl. Und das Youngster-Duell zwischen Titelverteidiger Michael Moser (20) und dem Nordwestschweizer Gast Marius Frank (21) verkommt zu einem Quickie. Mit dem ersten Zug befördert Moser seinen Gegner platt auf den Rücken. Da bleibt Frank nur ein Kopfschütteln, so schnell wie er sich hat übertölpeln lassen.
Eidgenossen-Duo landet auf dem Rücken
1. Gang – Reto Thöni weiss gar nicht, wie ihm geschieht. Kaum hat der Kampfrichter das Duell freigegeben, fliegt er auch schon durch die Luft und landet auf dem Rücken. Der Eidgenosse Christian Gerber legt ihn innert Sekunden platt ins Sägemehl.
Weniger gut läufts anschliessend dem zweiten Eidgenossen, der zur Tat schreitet. Konrad Steffen wird von Teilverbandskranzer Severin Staub aufs Kreuz gelegt. Anschliessend ist die Reihe an Fabio Hiltbrunner. Eigentlich hätte er den Eidgenossen Matthieu Burger vorgesetzt bekommen, dieser hat kurzfristig abgesagt. So startet Hiltbrunner gegen Normalkranzer Lukas Dällenbach. Und legt ihn innert rund einer halben Minute platt auf den Rücken.
Wie Hiltbrunner hat auch Patrick Schenk einen neuen Gegner bekommen. Er hätte im Eidgenossen-Duell mit Philipp Roth zusammen gegriffen. Stattdessen bekommt ers mit Teilverbandskranzer Ivan Thöni zu tun. Eine unlösbare Aufgabe für ihn. Schenk muss sich geschlagen geben. Damit verliert ein zweiter Eidgenosse zum Auftakt.
Erster Nordwestschweizer Gast siegreich
1. Gang – Die ersten Duelle sind über die Bühne gegangen. Bisher kommen die Nicht- oder Normalkranzer zum Einsatz. Bis die erste der elf Eidgenossen zur Tat schreiten, dauerts noch einen Moment. Kurzfristig wurde übrigens entschieden, dass die Gänge anstelle von sechs nur fünf Minuten dauern.
Mit Timo Gisler hat der erste der vier Nordwestschweizer Gäste sein Fest lanciert. Der Sohn des dreifachen Eidgenossen Bruno Gisler startet siegreich. Er bezwingt Florian Röthlisberger. Zur Maximalnote reichts allerdings nicht ganz. Die lassen sich zum Auftakt etwa Marco Eggimann (gegen Nicolas Walther) oder Tobias Lauper (gegen Dominik Hodel) notieren. Keinen Sieger gibts. zwischen Simon Graf und Lukas Jäggi sowie Leandro Nägeli und Daniel Tschumi.
Youngster greifen im 1. Gang zusammen
Zwei Youngster zählen zu den ganz heissen Anwärtern auf den Festsieg: der Berner Michael Moser (20) und der Nordwestschweizer Gast Marius Frank (21). Zum Auftakt greifen die beiden zusammen. Dreimal hat es das Duell bisher gegeben – jedes Mal hat Moser platt gewonnen. Das erste Aufeinandertreffen fand indes auch beim Oberaargauischen statt – 2019 beim Nachwuchsschwingertag. Daneben wollen etwa Matthias Aeschbacher (Sieger Mittelländisches), Curdin Orlik (Schlussgänger Mittelländisches) oder Bernhard Kämpf (Zweiter Mittelländisches, Dritter Emmentalisches) ein Wörtchen um den Sieg mitreden.
Bei den Spitzenpaarungen kommts kurzfristig zu Anpassungen. Matthieu Burger und Philipp Roth haben ihre Teilnahme absagen müssen. Patrick Schenk und Fabio Hiltbrunner haben deswegen einen neuen Gegner bekommen.
Michael Moser – Marius Frank
Matthias Aeschbacher – Bernhard Kämpf
Dominik Gasser – Curdin Orlik
Lukas Tschumi – Severin Schwander
Patrick Schenk – Ivan Thöni
Fabio Hiltbrunner – Lukas Dällenbach
Severin Staub – Konrad Steffen
Christian Gerber – Reto Thöni
Daniel Tschumi – Leandro Nägeli
Guten Morgen
In Niederbipp steigen die Bösen beim Oberaargauischen Schwingfest in die Zwilchhosen. Hier bleibst du den ganzen Tag auf dem Laufenden. Das Anschwingen beginnt um 8 Uhr.