Darum gehts
- Kilchberger: 60 Schwinger kämpfen um Siegermuni Ultimo
- Preise: Rinder, ein Fohlen, Jacuzzi, Motorsägen
- Gaben im Gesamtwert von 200'000 Franken
Kränze gibt es am Kilchberger nicht zu gewinnen. Mit leeren Händen muss trotzdem keiner der Schwinger nach Hause gehen. Im Gabentempel warten Preise, die sich sehen lassen können. Der begehrteste steht allerdings einige Meter davon entfernt, wiegt 1300 Kilo und hört auf den Namen Ultimo. 60 Schwinger kämpfen um den Siegermuni.
Wenn das nicht klappt, können sich fünf von ihnen über einen weiteren Lebendpreis freuen. Zu gewinnen gibt es vier Rinder und ein Fohlen. Letzteres wurde von der Familie der Schwinglegende Ernst Schläfli (80) gesponsert. Am Freitagabend lüfteten die Verantwortlichen das letzte Preis-Geheimnis.
Unterschiedlichste Preise
Bei der Eröffnung des Gabentempels sahen die Besucher, was es sonst noch zu gewinnen gibt. Die weniger erfahrenen Schwingfans staunten nicht schlecht, als sie die Preise in der Scheune begutachteten. Von Grills über Rasentraktoren bis hin zu Jagdausrüstungen mit Feldstechern ist alles dabei.
Besonders beliebt bei den Schwingfans ist der Jacuzzi. Viele würden sich dafür entscheiden. Handwerklich begabte Schwinger – wovon es einige gibt – dürften sich auch für die Motorsäge interessieren. Daneben gibt es die klassischen Preise, wie sie in vielen Gabentempeln zu finden sind.
Preise im Wert von 200'000 Franken
Angeschriebene Treicheln und Stabellen sind bei einem Anlass wie dem Kilchberger besonders beliebt. Da er nur alle sechs Jahre stattfindet, gibt es Schwinger, die nur einmal teilnehmen können. Deshalb entscheiden sie sich meist für ein Erinnerungsstück.
Je mehr Punkte ein Schwinger erreicht hat, desto früher darf er in den Gabentempel. Wer ganz am Ende der Rangliste steht, muss sich mit dem begnügen, was übrig ist. Bei einem eidgenössischen Anlass ist aber auch das noch immer ein mehr als anständiger Preis. Schliesslich beläuft sich der Gesamtwert der Gaben auf gut 200'000 Franken.