Forrer fühlt sich trotz Startsieg über den Urner Eidgenossen Andi Imfeld in der Frühphase des Glarner-Bündner-Kantonalen miserabel! Im zweiten Gang trifft der Schwingerkönig auf den Urner Matthias Herger, der sich im Bodenkampf den Ellbogen ausrenkt.
Der Toggenburger zu BLICK: «Der Anblick von Hergers Ellbogen hat mich derart durchgeschüttelt, dass ich fast kotzen musste! Ich wünsche ihm auf diesem Weg von ganzem Herzen gute Besserung.»
Nöldi kann den schrecklichen Vorfall dank dem Zaubertrank eines Fans verarbeiten: «Ein Zuschauer aus dem Bündnerland hat mir ein «Gütterli» mit Notfalltropfen entgegengestreckt – die haben mir echt geholfen.»
Forrer besiegt danach mit Bruno Nötzli einen weiteren Eidgenossen und stellt im vierten Gang Armon Orlik. Im Schlussgang trifft Nöldi erneut auf den Bündner, der vor zwei Wochen das Thurgauer gewinnen konnte. Weil Forrer mit einem Viertelpunkt Rückstand in den «Final» geht, muss er mehr riskieren und wird nach einem Schlungg-Versuch ausgekontert.
Trotz dieser finalen Niederlage darf Nöldi feiern – mit dem Gewinn des 137. Eichenlaubs löst er Hanspeter Pellet als Leader in der ewigen Kranz-Rangliste ab.
Forrer hebt drei Kränze hervor: «Der wertvollste Kranz ist der Königskranz von 2001. Den schmerzlichsten habe ich 2010 erkämpft, als ich mit gerissenem Kreuzband am Eidgenössischen Siebter wurde. Die schönsten Erinnerungen verknüpfe ich aber mit dem eidgenössischen Kranz von 1998. Denn in Bern hat auch mein Bruder Christian seinen ersten eidgenössischen Kranz gewonnen.»