Darum gehts
- Jasmin Gäumann ist zum zweiten Mal Schwingerkönigin
- Titel basiert auf Saisonleistung, nicht nur auf Tagesform
- Linggi siegt mit einem halben Punkt Vorsprung beim Eidgenössischen Fest
Seit Samstag ist es offiziell: Die neue Schwingerkönigin ist auch die alte. Jasmin Gäumann (26) verteidigt ihren Titel aus dem Vorjahr. Kurios: Eveline Linggi (19) gewinnt zwar den Eidgenössischen Frauen- und Meitlischwinget in Schachen LU und trotzdem darf sich Gäumann feiern lassen.
Denn anders als bei den Männern entscheidet bei den Frauen nicht die Tagesform am Fest, sondern die Gesamtleistung der ganzen Saison. Schwingerkönigin wird jene Schwingerin, die sich in der Jahreswertung am meisten Punkte sichert.
Gestellter im Schlussgang
Mit vier Siegen und einem Gestellten schafft es Gäumann in den Schlussgang und trifft dort auf Linggi. Im Duell um den Tagessieg gibt es keine Siegerin. Weil die Innerschweizerin Linggi nach dem Gestellten einen halben Punkt mehr auf ihrem Notenblatt stehen hat, gewinnt sie das Fest – der Titel aber geht an Gäumann.