Wieder Schweizer Doppelsieg
Frei holt auch im Cross Country EM-Gold

Sina Frei sorgt am letzten Wettkampftag der Mountainbike-EM in Tamaro TI für den Schweizer Höhepunkt. Die Zürcherin gewinnt Gold im Cross Country, Alessandra Keller fährt zu Silber – insgesamt schaffen fünf Schweizerinnen den Sprung in die Top 10.
Kommentieren
1/4
Starke Form: Sina Frei holt am Monte Tamaro ihre zweite Goldmedaille.
Foto: Keystone
Benjamin-Gwerder.jpg
Benjamin GwerderRedaktor Sport

Schon wieder Doppelsieg für die Schweiz! Sina Frei gewinnt nach dem Shorttrack- auch das Cross-Country-Rennen an der Mountainbike-EM am Monte Tamaro. Hinter der Zürcherin fährt – wie schon am Donnerstag – Alessandra Keller zu Silber, dazu klassieren sich mit Nicole Koller (4.), Ronja Blöchlinger (6.) und Ginia Caluori (7.) gleich drei weitere Schweizerinnen in den Top 10. 

Nach dem Start setzt zunächst Ronja Blöchlinger das Tempo und führt das Feld vor der schwedischen Weltmeisterin Jenny Rissveds an. Frei hält sich in der Verfolgergruppe, ehe das Rennen in der zweiten Runde eine entscheidende Wende nimmt: Gesamtweltcup-Leaderin Rissveds wird von einem technischen Defekt ausgebremst. Frei nutzt die Chance, übernimmt die Spitze und gibt sie nicht mehr ab.

Keller arbeitet sich kontinuierlich nach vorne und schliesst kurz vor Rennhälfte zu Rissveds auf. Gemeinsam mit Frei setzt sie sich entscheidend ab, ehe sich das Schweizer Duo im Kampf um Gold und Silber etabliert. Frei baut ihren Vorsprung Runde für Runde aus und startet mit knapp einer Minute Reserve in die Schlussrunde.

Streckenkenntnisse führten Frei zum Sieg

Im SRF-Interview sagt Frei nach ihrem Triumph: «Es ist so cool. Ich habe einen mega guten Flow gefunden auf dieser Strecke. Es hat riesig Spass gemacht.» Den Heimvorteil habe sie perfekt nutzen können: «Ich habe die Strecke oft visualisiert. Ich konnte sie fast im Schlaf. Ich glaube, ich habe sogar von ihr geträumt.»

Keller verteidigt Rang zwei souverän und sichert der Schweiz einen Doppelsieg. Rissveds rettet Bronze ins Ziel. Dahinter überzeugt auch der Rest des Schweizer Teams: Nicole Koller wird Vierte, Blöchlinger Sechste und Ginia Caluori Siebte. Damit setzt die Schweiz am letzten Wettkampftag der Heim-EM ein eindrückliches Ausrufezeichen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen