Von Lieferwagen angefahren
19-jähriger Rad-Profi stirbt nach Kollision im Rennen

Es passiert mitten im Rennen. Eine Gruppe von Rad-Profis biegt an einer Kreuzung falsch ab. Der Irrtum endet tödlich.
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Rad-Profi Stef Loos stirbt bei einem tragischen Unfall in Belgien.
Foto: Twitter ProCyclingStats
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Er hat Jahrgang 2000 und träumt von einer grossen Karriere im Radsport. Doch jetzt ist der belgische Jung-Profi Stef Loos (†19) tot. Das Rad-Talent stirbt nach einem tragischen Zwischenfall im Rennen «GP Alfred Gadenne» rund um die belgische Ortschaft Dottignies.

Nach 25 Kilometern gerät eine Gruppe von rund 30 Fahrern vom Weg ab. Aus noch ungeklärten Gründen fährt die Gruppe an einer Kreuzung geradeaus statt rechts und gerät deshalb abseits der abgesperrten Rennstrecke in den normalen Strassenverkehr.

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Der Irrtum endet für drei Fahrer fatal: Sie werden von einem Lieferwagen angefahren. Loos erleidet gemäss belgischen Medien schwerste Kopf- und Leberverletzungen, er verstirbt im Laufe der Nacht auf Montag im Krankenhaus der Stadt Tornai.

Andere Fahrer ausser Lebensgefahr

«Das sind sehr tragische Nachrichten. Stef war seit Jahren bei uns und sehr beliebt», sagt Jef Robert, Leiter vom Team Acrog Pauwels.

Die beiden anderen betroffenen Fahrer sind ausser Lebensgefahr. Ruben Apers (20) erlitt Brüche am Oberschenkel, Schulterblatt, Schlüsselbein und eine Gehirnerschütterung. Jonas Bresseleers (19) kam ohne schwere Verletzung davon.

Das überschattete Rennen gewinnt der Belgier Jens Reynders (20), Schweizer waren nicht am Start. 

Die Polizei untersucht jetzt die Umstände des verheerenden Unfalls.

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