Thömus holt Topstar
Olympia-Silbergewinner Flückiger droht Degradierung

Bei Thömus steht ein grosser Umbruch bevor: Zwei etablierte Schweizer Fahrer gehen, ein internationaler Topstar soll kommen. Für Mathias Flückiger verändert sich damit die Hierarchie im Team, der Weltmeister von 2022 ist künftig nicht mehr alleiniger Anführer.
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Flückiger muss sich bei Thömus künftig auf neue Konkurrenz einstellen.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thömus-Team plant Umbau: Neue Fahrer, Flückiger in veränderter Rolle
  • Internationaler Topstar soll verpflichtet werden, genaue Details noch geheim
  • Forster (33) und Albin (27) verlassen nach Saison das Team
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Joël HahnRedaktor Sport

Kein einziger Podestplatz im Männer-Weltcup für das Schweizer Thömus-Maxon-Team und keine Top-Ten-Rangierung im Gesamtstand – das Jahr 2026 entspricht nicht den hohen Ansprüchen der Equipe von Teamchef Ralph Näf (46).

Am Weltcup-Final in Lake Placid (USA) wird nun hinter vorgehaltener Hand erzählt: Das enttäuschende Jahr wird beim Schweizer Topteam Konsequenzen haben. Thömus dürfte ein neues Gesicht erhalten. Mehrere etablierte Fahrer verlassen die Mannschaft, gleichzeitig steht nach Blick-Informationen die Verpflichtung eines internationalen Topstars bevor. Einer, der bleibt, muss sich dabei auf eine neue Rolle einstellen: Mathias Flückiger (36).

Forster und Albin gehen

Der ehemalige Europameister Lars Forster (33) und das ewige Talent Vital Albin (27) werden das Team nach dieser Saison verlassen. Das gab Thömus letzten Freitag vor den Rennen in den USA bekannt. Beide gehörten in den vergangenen Jahren zum festen Kern. Gleichzeitig hält Thömus an anderen Leistungsträgern fest. Flückiger und natürlich bei den Frauen Alessandra Keller (30) bleiben dem Team erhalten. Auch U23-Shorttrack-Weltmeisterin Monique Halter (22) ist bereits offiziell für die kommende Elite-Saison bestätigt.

Wer wird nun bei den Männern Flückigers neuer Teamkollege? Noch schweigt Teamchef Näf zu möglichen Namen.

Flückiger plötzlich nicht mehr die klare Nummer 1

Klar ist: Für Olympia-Silbergewinner Flückiger verändert sich die Hierarchie. Der Berner war über Jahre das Männer-Aushängeschild bei Thömus. Künftig bekommt er einen Teamkollegen an die Seite gestellt, der ebenfalls Ansprüche auf die grossen Rennen und Resultate mitbringen dürfte.

Der Berner bleibt aber eine zentrale Figur. Nicht zuletzt, weil er auch in die technische Entwicklung der Velos eingebunden ist. Doch die Zeiten, in denen er bei Thömus automatisch die klare Nummer eins war, dürften vorbei sein.

Der Transfermarkt spielt verrückt

Der Umbau kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Mountainbike-Transfermarkt ohnehin stark bewegt. Es wird zu spektakulären Wechseln kommen. Nur schon, weil durch den Schock-Rückzug des renommierten Cannondale-Teams selbst Gesamtweltcup-Leader Luca Martin (24, Fr) und WM-Silberfahrer Charlie Aldridge (25, Gb) auf Jobsuche sind.

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