Im Fernsehen sieht Profiradsport oft wie ein simples Rezept aus: Wer die grösste Ausdauer und die kräftigsten Muskeln hat, gewinnt. Doch ein Blick hinter die Kulissen des Schweizer Pinarello Q36.5 Pro Cycling Teams im Vorfeld der Tour de Suisse zeigt, dass der Erfolg von einem hochkomplexen Uhrwerk abhängt, bei dem jedes Zahnrad exakt greifen muss: von der Vorbereitung über das Mentale bis hin zur Ernährung und einer ausgefeilten Taktik.
Unser Listicle zeigt, was es alles braucht, damit die Fahrer nicht nur fit, sondern topfit, selbstbewusst und perfekt vorbereitet an der Startlinie der grossen Saisonhighlights stehen. Parallel ziehen wir den Vergleich: Wie gestalten sich die erwähnten Punkte bei der Schweizer Fussball-Nati im Hinblick auf das anstehende Saisonhighlight in Nordamerika?
Vorbereitung: Nach der Saison ist vor der Saison
Die Vorbereitung für eine neue Saison beginnt praktisch im direkten Anschluss an die Vorsaison. Das Pre-Season-Programm beim Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team sieht zwei Phasen vor: In einer ersten Phase wird das Fundament mit einer starken aeroben Basis (Fähigkeit des Körpers, über einen längeren Zeitraum Leistung zu erbringen) und Krafttraining im Gym wiederhergestellt. Ab Dezember nehmen Trainingsintensität und Umfang im Rahmen der zweiten Phase dann deutlich zu. In dieser Zeit finden unter anderem intensive Trainingslager in wärmeren Regionen wie Spanien und Chile statt. Diese dienen nebst dem Fokus auf Ausdauer und technische Aspekte (wie Sitzposition und Aerodynamik) auch dazu, sich als Gruppe auf die nächsten Saisonziele einzuschwören.
Der Fussball-Nati-Check: Ein monatelanger, strategischer Aufbau für eine Endrunde findet hier nicht statt. Die Spieler kommen mitten aus dem harten Club-Alltag und haben bereits eine lange Saison mit Liga, Cup und Europacup in den Beinen.
Feinschliff: Es kommt auf höchste Präzision an
In den letzten Wochen vor einem Saisonhighlight weicht der reine Fitnessaufbau dem ultimativen Feinschliff. Das Training wird nun maximal rennspezifisch: Intensitäten und das Training am Berg werden den Etappen angeglichen, um die Rennen möglichst realitätsnah zu simulieren. Gleichzeitig sorgt das sogenannte Tapering – weniger Umfang bei hoher Intensität – dafür, dass die angesammelte Müdigkeit verfliegt und die Fahrer punktgenau ihre Höchstleistung abrufen können. In dieser Phase entscheiden zudem Details bei der Aerodynamik, beim Material und bei akribischen Streckenbesichtigungen.
Nati-Check: Das direkte Vorbereitungscamp vor einer Endrunde dauert meist nur zwei bis drei Wochen – dieses Jahr fand es in St. Gallen statt. Der Fokus liegt hier auf aktiver Regeneration, taktischem Feinschliff und der Spritzigkeit für die Match-Momente.
Ernährung: Echte Lebensmittel haben Vorrang
Natürlich spielt in der Vorbereitung auch das Thema Ernährung eine Schlüsselrolle. Hier fliessen die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Fahrer ein. Es geht um die perfekte Balance aus Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten, die bei jedem Athleten anders aussieht. Grundsätzlich kommt ein periodisierter Ernährungsansatz zum Einsatz: In Trainingsphasen steht die körperliche Anpassung an das Pensum im Vordergrund, während sich der Schwerpunkt in Rennphasen komplett auf die Regeneration verlagert. So wird erreicht, dass die Fahrer Höchstleistungen erbringen, sich schnell erholen und diese Anstrengungen konstant wiederholen können. In beiden Phasen gilt die «Food First»-Philosophie, die primär auf echte, unverarbeitete Lebensmittel setzt. Während der Rennen kommen aufgrund der extremen Anforderungen zusätzliche, gezielte Nahrungsergänzungsmittel hinzu.
Nati-Check: Wie beim Radteam reist ein eigener Nati-Koch zu jedem Turnier mit und übernimmt die Hotelküche. Drei Stunden vor dem Anpfiff gibt es die klassische, leicht verdauliche Kohlenhydrat-Mahlzeit.
Taktik: Allzeit bereit für ein «Schach auf Rädern»
Die Taktik ist im Radsport zentral. Auf höchstem Niveau wird der Sport deshalb oft als «Schach auf Rädern» bezeichnet. Wie gut ein Team ist, hängt stark davon ab, wie gut es das Rennen lesen kann. Es geht um perfektes Timing und darum, dass jeder Fahrer seine klar definierte Rolle (etwa Bergspezialist, Sprinter, Domestique) mit absoluter Präzision ausführt. Grundsätzlich ist ein Team um einen Kapitän herum aufgebaut – den Fahrer mit den besten Chancen auf Gesamt- und Etappensiege. Alle anderen ordnen sich diesem Leader unter. Die Hierarchie im Team ist indes hochgradig flexibel: Stürzt der Kapitän, oder verschieben sich die Bedingungen auf der Strasse, wird der Plan in Echtzeit über Bord geworfen. Das Team muss vernetzt, agil und kommunikativ bleiben.
Nati-Check: Innerhalb des Teams gibt es in der Regel feste Positionen auf dem Feld. Der Nationaltrainer steuert die Taktik von der Seitenlinie, aber auf dem Platz müssen die Spieler das System blind beherrschen.
Von grosser Bedeutung ist für das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team die Partnerschaft mit UBS. Diese geht weit über die sichtbaren Momente rund um die grossen Rennen hinaus. UBS leistet als Founding Partner einen entscheidenden Beitrag zur kontinuierlichen und dynamischen Weiterentwicklung des Teams. Diese Partnerschaft ebnete seit der Gründung im Jahr 2023 den Weg zu den ersten Grand Tours im Jahr 2025 – und führt das Team nun in diesem Jahr zum grössten Radrennen der Welt, der Tour de France.
Zudem verbinden UBS und das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team gemeinsame Werte: Der Mensch steht im Mittelpunkt, gepaart mit Leidenschaft, Engagement und dem ständigen Drang, Innovationen voranzutreiben. Alles in allem schafft die Partnerschaft Stabilität und Rückhalt – Faktoren, die letztlich den Unterschied auf der Strasse ausmachen.
Von grosser Bedeutung ist für das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team die Partnerschaft mit UBS. Diese geht weit über die sichtbaren Momente rund um die grossen Rennen hinaus. UBS leistet als Founding Partner einen entscheidenden Beitrag zur kontinuierlichen und dynamischen Weiterentwicklung des Teams. Diese Partnerschaft ebnete seit der Gründung im Jahr 2023 den Weg zu den ersten Grand Tours im Jahr 2025 – und führt das Team nun in diesem Jahr zum grössten Radrennen der Welt, der Tour de France.
Zudem verbinden UBS und das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team gemeinsame Werte: Der Mensch steht im Mittelpunkt, gepaart mit Leidenschaft, Engagement und dem ständigen Drang, Innovationen voranzutreiben. Alles in allem schafft die Partnerschaft Stabilität und Rückhalt – Faktoren, die letztlich den Unterschied auf der Strasse ausmachen.
Mentale Stärke: Rennen werden im Kopf gewonnen
An der Weltspitze sind die körperlichen Unterschiede der Athleten verschwindend klein. Umso mehr kommt es auf die mentale Stärke an. Wichtig ist das mentale Selbstmanagement insbesondere bei Rundfahrten, wo über bis zu drei Wochen hinweg konstant hoher Druck herrscht und sich langanhaltende Müdigkeit breitmacht. Es geht um Disziplin, Konstanz und Resilienz – auch dann, wenn die Bedingungen widrig sind oder die Dinge nicht nach Plan laufen. Hier helfen den Athleten fest trainierte Routinen und Strukturen, um fokussiert und geerdet zu bleiben.
Nati-Check: Der Druck von aussen durch Fans und Medien ist bei einem grossen Turnier riesig. Sportpsychologen arbeiten mit den Spielern vor allem an der Stressregulation für Extremsituationen (wie ein Penaltyschiessen) und dem gezielten Ausblenden von externer Kritik.
Rückschläge: Ein schneller Reset ist zentral
Stürze, Krankheiten, verpasste Chancen oder einfach ein Tag mit schlechten Beinen: Rückschläge sind im Radsport allgegenwärtig. Der erste Schritt ist, das Passierte schnell und objektiv zu akzeptieren, um die richtigen Lehren daraus zu ziehen, ohne das Selbstvertrauen zu gefährden. Diese mentale Resilienz hilft dabei, sich sofort zu resetten und am nächsten Tag wieder anzugreifen. Zentral ist hierbei die Stärke des Teams: Offene Kommunikation und tiefes Vertrauen helfen den Fahrern durch herausfordernde Momente hindurch.
Nati-Check: Ein einziger Ausrutscher im Achtelfinale kann über das sofortige Aus einer ganzen Nation entscheiden. Die Natispieler müssen lernen, solche Fehler extrem schnell zu verarbeiten, um im Spiel nicht zu verkrampfen.
Teamgeist: Die unsichtbaren Helfer im Rampenlicht
Ein guter Teamgeist ist die halbe Miete. Damit dieser positive Spirit möglich wird, muss jeder seine Rolle und seinen eigenen Beitrag zum grossen Ganzen verstehen und das Gefühl haben, geschätzt zu werden. Das gilt besonders für die Fahrer, die nicht im Rampenlicht stehen: Im Radsport ist ein Grossteil der Arbeit für die Kameras unsichtbar (wie das Windschattenfahren oder Flaschenholen). Ziel ist ein Mindset, bei dem der Erfolg des Einzelnen als Erfolg des gesamten Teams gesehen wird. Beim Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team wird der Teamspirit zudem durch gemeinsame Erlebnisse abseits des Sports und eine ehrliche Feedbackkultur gefördert.
Nati-Check: Der Nationaltrainer bietet für das Kader über 20 Spieler auf, doch nur 11 stehen auf dem Platz. Der Teamgeist entscheidet sich hier an der Stimmung der «Bankdrücker»: Pushen die Auswechselspieler das Team mit?
Erholung: Spezialstiefel helfen im Car bei der Regeneration
Der Radsport ist ein sehr intensives Umfeld mit hoher körperlicher und mentaler Belastung. Deshalb brauchen die Fahrer Raum, um individuell abzuschalten – sei es allein im Hotelzimmer beim Musikhören, Lesen und Telefonieren oder in Gesellschaft beim gemeinsamen Essen und Kartenspielen. Auch während der langen Car-Transfers zwischen den Etappen steht die Erholung im Mittelpunkt. Oft tragen die Fahrer dabei sogenannte Recovery-Boots (Regenerationsstiefel), die mittels mechanischer Druckwellen die Durchblutung fördern und müde Beine wieder fit machen.
Nati-Check: Charterflüge und hermetisch abgeriegelte Fünf-Sterne-Basecamps sorgen für maximalen Komfort. Zum Abschalten und für den Teamgeist sind in der Nati Kartenspiele hoch im Kurs. Die jüngere Generation greift alternativ zur PlayStation.
Übernachten: Datengestützte Zimmer-Paarungen
Wer mit wem das Hotelzimmer teilt, ist ein oft unterschätztes, aber wichtiges Zahnrad im gesamten System. Das Umfeld abseits des Rennens hat einen massiven Einfluss auf die nächtliche Regeneration. Beim Bestimmen der Zimmerpartner kommt es zum Beispiel darauf an, wer zusammenpasst, wer in den Rennen eng zusammenarbeitet oder wer ähnliche Gewohnheiten in Sachen Tagesablauf, Erholung und Schlaf hat. Beim Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team kommen hier Daten und Künstliche Intelligenz zum Tragen: Das Team nutzt Wearables und Smartwatch-Daten, um die Schlaf- und Erholungsmuster der Fahrer exakt zu analysieren. Ins selbe Zimmer kommt, wer nahezu identische Chronotypen bezüglich der Schlaf- und Aufwachzeiten aufweist. So werden Störungen in der kritischen Regenerationsphase möglichst ausgeschlossen.
Nati-Check: Bei der Zimmerverteilung der Nati regieren traditionell das klassische «Buddy-System» und die Psychologie. Hier entscheiden das Bauchgefühl, langjährige Freundschaften oder die Zugehörigkeit zu den Sprachregionen (Deutschschweiz/Romandie).
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
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