Schreckmoment für Schweizer Team
Polizei-Töff fährt zwei Pidcock-Teamkollegen um

Das Schweizer Pinarello-Q36.5-Team mit seinem Star Tom Pidcock erlebt beim Eintagesrennen Tre Valli Varesine einen Schreckmoment.
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Tom Pidcock berichtet von einem ungeheuerlichen Zwischenfall zu Beginn des Rennens.
Foto: Dario Belingheri
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Beim Eintagesevent Tre Valli Varesine in Italien wird Tom Pidcock vom Belgier Jarno Widar knapp geschlagen. Allerdings ist es nicht der verpasste Sieg in Varese, der dem Briten sauer aufstösst, sondern eine Szene in der Anfangsphase des Rennens.

Laut Pidcock sind zwei seiner Mannschaftskollegen des Schweizer Pinarello-Q36.5-Teams von einem entgegenkommenden Polizei-Töff umgefahren worden – so berichtet es die Website Cyclingnews, die sich auf ein Eurosport-Interview des 27-Jährigen bezieht.

Pidcock: «Zunächst wollte ich selbst das Rennen abbrechen. Ich war wütend. Die Jungs fuhren alle vor mir für mich, und zwei von ihnen lagen auf dem Boden.» Bei den Betroffenen handelt es sich gemäss Pidcock um den Spanier Marcel Camprubi und den Briten Thomas Gloag, den es von den beiden offenbar übler erwischt hat. Gloag hat sich am Knie nähen lassen müssen.

Mit dem 28-jährigen Marc Hirschi erreicht ein Schweizer nach 196 Kilometern als Fünfter das Ziel in Varese – fünf Sekunden hinter Widar. Über einen Podestplatz jubelt derweil Noemi Rüegg. Die 25-Jährige muss nach 134 Kilometern im Zielsprint einzig der Italienerin Eleonora Gasparrini und der Kanadierin Sarah Van Dam den Vortritt lassen.

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