Darum gehts
- Tadej Pogacar nach schwerem Sturz bei Vuelta erfolgreich operiert
- Schlüsselbeinbruch, Gehirnerschütterung und Halswirbelbruch diagnostiziert
- Genesungszeit nach Schlüsselbeinbruch beträgt rund sechs Wochen
Tadej Pogacar ist am Montag erfolgreich am linken Schlüsselbein operiert worden. Der slowenische Weltmeister hatte sich bei einem schweren Sturz auf der achten Etappe der Vuelta a España neben dem Schlüsselbeinbruch auch eine Gehirnerschütterung und einen Bruch eines Halswirbels zugezogen. Die Rundfahrt ist für den 27-Jährigen damit vorzeitig beendet.
«Tadej wurde heute Nachmittag erfolgreich am linken Schlüsselbein operiert, nachdem die Freigabe für die Operation erteilt wurde. Der Eingriff verlief gut und er bleibt noch einige Tage im Spital zur postoperativen Kontrolle», teilte Teamarzt Adrian Rotunno von UAE Team Emirates mit.
Ursprünglich war der Eingriff wegen der Gehirnerschütterung aufgeschoben worden. Der Zustand des Slowenen sei jedoch stabil, zudem gebe es keine neurologischen Ausfälle oder weitere schwere Verletzungen. Sobald Pogacar das Spital verlassen kann, soll er nach Hause zurückkehren und unter medizinischer Betreuung mit der Rehabilitation beginnen.
Der Sturz ereignete sich rund 30 Kilometer vor dem Ziel der achten Etappe. Pogacar fuhr im roten Leadertrikot über einen grossen Stein, der sich unter seinem Vorderrad verfing. Der Slowene verlor die Kontrolle und stürzte schwer.
Für Pogacar ist der Unfall ein herber Rückschlag. Neben dem vorzeitigen Vuelta-Aus ist auch seine Teilnahme an den kommenden Weltmeisterschaften gefährdet. Ein Schlüsselbeinbruch kann eine Genesungszeit von rund sechs Wochen erfordern.
Dieser Artikel ist zuerst auf «sportnieuws.nl» erschienen. Die holländische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.