Carapaz ist der Gejagte
Die Schlusswoche des Giro verspricht viel Spektakel

Jetzt gehts rund beim Giro. Oder vielmehr: es geht hinauf! Eine Bergetappe jagt die nächste. Richard Carapaz führt –doch ein Australier sitzt ihm im Nacken.
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Leader beim Giro: Richard Carapaz. Der Mann aus Equador gewann 2019.
Foto: Getty Images
Mathias Germann

In der letzten Giro-Woche wird es hart. Sehr hart. Nach dem Ruhetag stehen innert fünf Tagen gleich vier Bergetappen auf dem Programm, ehe die Rundfahrt am Sonntag mit einem Zeitfahren in Verona (17,4 km) entschieden wird.

Wer gewinnen wird? Richard Carapaz (28, Equ) trägt die Maglia Rosa, allerdings stottert die «Lokomotive von Carchi» zuweilen. Und auch sein Team Ineos zeigte zuletzt erstaunliche Schwächen. «Verteidigen ist sicherer, als zu attackieren», sagt Carapaz.

Mini-Rückstand von Hindley

Sein grösster Gegenspieler ist Jai Hindley (26). Der Australier hat in der Gesamtwertung nur sieben Sekunden Rückstand und bei Bora-Hansgrohe dank Wilco Kelderman (31, Ho) und Emanuel Buchmann (29, De) zwei starke Kletterer an der Seite.

Am Dienstag gehts über vier Berge und mehr als 5400 Höhenmeter von Salò nach Aprica (202 km), dabei wird der berühmt-berüchtigte Passo del Mortirolo passiert.

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