Sina Frei doppelt in Südkorea nach. Die 28-jährige Schweizerin gewinnt nach dem Short-Track auch im Cross-Country, ihr erster Weltcup-Sieg in dieser Disziplin.
Bei Dauerregen wird das erste Cross-Country-Rennen der Saison zur Rutschpartie. Bei den steilen Aufstiegen der neuen Weltcup-Strecke haben die Reifen im tiefen Schlamm keinen Halt mehr. So müssen die Fahrerinnen das Bike etwa zur Hälfte der Zeit stossen.
Das führt zu einem engen Duell zwischen Frei und der lange führenden Jenny Rissveds. Obwohl die Schwedin bis kurz vor Schluss in Führung liegt, überholt Frei sie in der letzten Runde noch.
Hinter Frei und Rissveds fährt die Amerikanerin Madigan Munro als Dritte aufs Podest. Als zweitbeste Schweizerin klassiert sich Ronja Blöchlinger auf Rang 7, einen Platz vor Jolanda Neff. Alessandra Keller, die letztjährige Dritte des Gesamtweltcups, verzichtete auf den Saison-Auftakt in Südkorea.
Auch bei den Männern jubelt ein Schweizer
Auch beim Männerstart zwei Stunden nach den Frauen sind die Bedingungen nicht besser. Der Schweizer Dario Lillo (28) kommt damit aber gut zurecht und gewinnt sein erstes Weltcup-Rennen. Erst am Freitagmorgen im Short Track stand er zum ersten mal auf einem Weltcup-Podest.
Der St. Galler setzt am Start früh ab, lässt sich nicht mehr einholen und fährt mit über 90 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Auf Rang 2 fährt der Franzose Luca Martin, Dritter wird der Brite Charlie Aldridge. Mit Filippo Colombo (8.) und Fabio Püntener (10.) erreichen zwei weitere Schweizer die Top 10.