Barriere bremst Raprofis bei Flandern-Rundfahrt
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Hälfte vom Feld betroffen:Barriere bremst Raprofis bei Flandern-Rundfahrt

Bahnübergang sorgt für Aufreger
Pogacar steigt mit drittem Flandern-Sieg in elitären Kreis auf

Tadej Pogacar gewinnt die Flandern-Rundfahrt zum zweiten Mal in Folge – insgesamt zum dritten Mal. Für Aufsehen sorgt ein geschlossener Bahnübergang, der das Peloton in zwei Teile spaltet.
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Tadej Pogacar gewinnt die Flandern-Rundfahrt.
Foto: Getty Images
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Pascal KeuschRedaktor Sport

Tadej Pogacar gewinnt die Flandern-Rundfahrt zum zweiten Mal in Folge. Mit seinem insgesamt dritten Sieg am Frühjahresklassiker steigt der Slowene in den Kreis der Rekordsieger auf. Neben dem 27-Jährigen haben erst sieben weitere Fahrer «De Ronde» dreimal gewonnen – darunter auch der heutige Zweite, Mathieu van der Poel (+34 Sekunden). Auf Rang drei landet Premieren-Fahrer Remco Evenepoel (+1:11 Minuten), der vor dem Rennen mit seiner Teilnahme überraschte.

Bahnübergang teilt das Feld

213 Kilometer vor dem Ziel sorgt ein Bahnübergang für den Aufreger des Rennens: Gerade als das Peloton die Gleise überqueren will, schliesst sich die Schranke und ein Zug fährt durch. Rund die Hälfte des Feldes muss warten, darunter auch Mitfavorit van der Poel. 

Der 31-Jährige muss zunächst tatenlos mitansehen, wie seine stärksten Konkurrenten im Kampf um den Tagessieg, Pogacar und Evenepoel, einen Vorsprung herausfahren. Die Rennleitung greift schliesslich ein und bremst die vordere Hälfte des Felds aus, sodass das restliche Feld wieder aufschliessen kann. Davon profitiert die Spitzengruppe, die sich zwischenzeitlich absetzen kann. In dieser Gruppe befindet sich auch der Schweizer Silvan Dillier. Der 35-Jährige hält sich lange an der Spitze, muss dann aber zurückstecken.

Dominator Pogacar greift 57 Kilometer vor dem Ziel am Anstieg des Oude Kwaremont an. Mit dem hohen Tempo kann nur van der Poel mithalten, während Doppel-Olympiasieger Evenepoel und Wout van Aert abreissen lassen müssen. 18 Kilometer vor Schluss verschärft Pogacar noch einmal und lässt auch den Holländer hinter sich.

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