Bittere Nachrichten aus Livigno: Der olympische Big-Air-Final der Frauen am Montag findet ohne Schweizer Beteiligung statt. Mathilde Gremaud und Anouk Andraska müssen nach Stürzen bei der Generalprobe beide jeweils Forfait erklären. Dies gibt Swiss-Ski weniger als eine Stunde vor der ursprünglichen Wettkampf-Startzeit (19.30 Uhr) bekannt.
Eine Woche nach ihrem Slopestyle-Gold hätte Gremaud im Big Air nachlegen wollen. Doch soweit kommt es nicht. SRF-Experte Elias Ambühl erklärt: «Der viele Neuschnee ist ihr zum Verhängnis geworden. Sie hat beim Absprung eingehängt und kam dann nicht mehr gut in die Landung und es erfolgte daraus ein harter Sturz.»
Auf Bildern aus Livigno ist zu sehen, wie die 26-Jährige auf dem Rettungsschlitten sitzend abtransportiert wird. Augenzeugen zufolge versucht Gremaud nach dem Sturz zunächst, die Landungszone aus eigener Kraft zu verlassen, legt sich dann aber auf den Schlitten.
Mittelhandfraktur und Hüftprellung
Auch bei Andraska führt ein Sturz bei der Generalprobe dazu, dass sie nicht am Final teilnehmen kann. Die 22-Jährige trägt eine Verletzung am Handgelenk davon. «Anouk ist zuerst gestürzt, danach Mathilde. Auch bei ihr war sofort klar: Da geht heute nichts mehr», so Furrer. «Die Gesundheit der Athletinnen ist immer das A und das O. Aber wir können bei beiden leichte Entwarnung geben.»
Die medizinischen Untersuchungen ergeben, dass sich Andraska bei ihrem Sturz eine Mittelhandfraktur zugezogen hat. Gremaud erleidet eine starke Hüftprellung, sie verbleibt zur Überwachung über Nacht im Spital.
Megan Oldham schnappt Eileen Gu im Big Air der Freeskierinnen in Abwesenheit von Mathilde Gremaud Olympia-Gold weg. Die Kanadierin gewinnt vor Gu und der Italienerin Flora Tabanelli.
Oldham, vor vier Jahren in Peking unglückliche Vierte, siegt bei schwierigen Bedingungen in Livigno hauchdünn. Die 180,75 Punkte der 24-Jährigen für die besten zwei Sprünge sind 1,75 mehr als das Total von Gu und 2,5 mehr, als Tabanelli für die Flugshow an ihren Heimspielen bekommt. (SDA)
Megan Oldham schnappt Eileen Gu im Big Air der Freeskierinnen in Abwesenheit von Mathilde Gremaud Olympia-Gold weg. Die Kanadierin gewinnt vor Gu und der Italienerin Flora Tabanelli.
Oldham, vor vier Jahren in Peking unglückliche Vierte, siegt bei schwierigen Bedingungen in Livigno hauchdünn. Die 180,75 Punkte der 24-Jährigen für die besten zwei Sprünge sind 1,75 mehr als das Total von Gu und 2,5 mehr, als Tabanelli für die Flugshow an ihren Heimspielen bekommt. (SDA)
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