Alle News zu den Olympischen Spielen im Ticker
IOC leistet sich peinlichen Fauxpas bei von Allmen

Vom 6. bis 22. Februar 2026 finden die Olympischen Winterspiele statt. Über alle News rund um die Wettkämpfe in Mailand und Cortina d’Ampezzo halten wir dich im Ticker auf dem Laufenden.
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Blick Sportdesk
13:04 Uhr

IOC macht Schweizer Medaillen-Duo zu Schweden

Franjo von Allmen gewinnt am Mittwoch zum dritten Mal Olympiagold. Und trotzdem scheint man ihn beim Internationalen Olympischen Komitee noch nicht zu kennen. Oder zumindest seine Herkunft. Denn im offiziellen Interview nach dem Super-G wird neben seinem Namen als Nationalität Schweden eingeblendet. Als ob das nicht schon Fehler genug wäre, wird auch Marco Odermatt zu einem schwedischen Medaillengewinner. Ein Fauxpas, der uns bekannt vorkommt – denn leider werden die Schweiz und Schweden international gerne verwechselt. Immerhin: Im Medaillenspiegel ist alles korrekt, dort sind Gold und Bronze dann doch der Schweiz zugeschrieben worden.

Blau-gelb statt rot-weiss ist die Flagge neben den Namen unserer Medaillengewinner.
Foto: Screenshot Instagram
03.02.2026, 08:00 Uhr

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vor 32 Minuten

Kanadisches Statement zum Auftakt

Das kanadische Starensemble untermauert in seinem ersten Spiel am olympischen Eishockey-Turnier seine Favoritenrolle. Die Nordamerikaner bezwingen Tschechien 5:0.

Den ersten Treffer der Kanadier erzielt mit Macklin Celebrini der jüngste Spieler im Team: Der 19-Jährige trifft 5,7 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Ablenker. In den folgenden zwei Dritteln erzielen die Nordamerikaner je zwei Tore.

Connor McDavid, der aktuelle Topskorer in der NHL, lässt sich drei Assists gutschreiben. Goalie Jordan Binnington feiert dank 26 Paraden einen Shutout und trotzt damit den Kritikern – seine Abwehrquote in der Liga in dieser Saison beträgt bisher nur 86,4 Prozent. Die Kanadier sind am Freitag der nächste Gegner der Schweiz.

Mindestens eine Nummer zu gross für Tschechien: Connor McDavid und die Kanadier.
Foto: AFP
16:53 Uhr

Eishockey-Nati der Frauen: Wiedersehen mit Finnland im Viertelfinal

Wie erwartet trifft das Schweizer Eishockeynationalteam der Frauen im Viertelfinal auf Finnland (Samstag, 21.10 Uhr). Die Skandinavierinnen unterliegen in ihrem abschliessenden Vorrundenspiel Kanada mit 0:5.

Diese Partie hätte bereits vergangene Woche stattfinden sollen, da aber bei den Finninnen das Norovirus grassierte, wurde der Match verschoben.

Das Duell zwischen der Schweiz und Finnland gab es bereits in der Vorrunde. Am vergangenen Dienstag musste sich die Equipe von Headcoach Colin Muller mit 1:3 geschlagen geben.

Das Vorrundenspiel gegen die Finninnen ging am Dienstag mit 1:3 verloren.
Foto: keystone-sda.ch
14:15 Uhr

Kälin und Fähndrich verpassen Top 10 – Karlsson in eigener Liga

Nadja Kälin schafft über 10 km Skating mit Einzelstart mit Platz 14 das beste Schweizer Resultat. Frida Karlsson läuft derweil in einer eigenen Liga.

Nadja Kälin, die im Skiathlon mit Platz 4 brilliert hat, gelingt kein zweiter Exploit. Nach einem verhaltenen Start dreht sie zum Schluss noch auf und fängt Nadine Fähndrich ab, die mit einer ansprechenden Leistung ihren Frust aus dem Sprint verarbeitet. Die beiden Frauen klassieren sich auf Platz 14 und 16. Dies mit einer Minute Rückstand auf den Bronzeplatz. Marina Kälin als 23. verliert rund 20 Sekunden auf ihre Teamkolleginnen. Lea Fischer beendet das Rennen im 52. Rang.

Nadja Kälin (Bild) klassiert sich zwei Ränge vor Nadine Fähndrich.
Foto: Getty Images

Schwedens Frauen dominieren im Langlauf weiterhin. Frida Karlsson, die sich zum Auftakt der Wettkämpfe in Tesero im Val di Fiemme im Skiathlon durchgesetzt hat, scheint in den sogenannten Distanzrennen kaum zu bezwingen sein und dürfte Italien mit vier Goldmedaillen verlassen. In der Frauen-Staffel und über 50 km klassisch ist derzeit niemand in Sicht, der sie in Bedrängnis bringen könnte.

Die 26-jährige Schwedin schliesst beinahe noch zur Teamkollegin Ebba Andersson auf, die eine Minute zuvor gestartet ist und Silber gewann. Bronze sichert sich die Amerikanerin Jessie Diggins. Norwegens Frauen gehen mit auf den Plätzen 4 und 5 mit Astrid Slind und Heidi Weng leer aus.

11:58 Uhr

Guter Auftakt für Schweizerinnen

Die Schweizer Curlerinnen erwischen einen Start nach Mass ins Olympiaturnier. Selina Witschonke, Carole Howald, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz schlagen Italien mit 7:4.

Die Schweizerinnen überzeugten im ersten Spiel. Das gesamte Quartett spielte sehr, sehr gut. Vor allem spielten die Schweizerinnen weitaus viel präziser und konstanter als die Italienerinnen, bei denen auch die Schweizerin Elena Mathis mit von der Partie war. Italien konnte die Partie zwar mit dem Vorteil des letzten Steins eröffnen, verlor die Kontrolle über das Geschehen aber früh. Die Schweizerinnen schrieben dann, wenn sie den letzten Stein spielen konnten, im zweiten End (zum 2:1), im fünften End (zum 4:2) und im siebenten End (zum 6:3) jeweils zwei Punkte.

Der gute Einstieg ins Turnier dürften die Schweizer Nerven beruhigen. «Wir wollen eine Medaille gewinnen», erklärte die 46-jährige Zürcherin Silvana Tirinzoni vor dem ersten Auftritt. Die klare Ansage überrascht nicht: An Weltmeisterschaften holte das Team Tirinzoni seit 2019 viermal hintereinander Gold und zuletzt zweimal Silber. Bei ihren ersten beiden Olympia-Teilnahmen 2018 und 2022 verfehlte Tirinzoni aber zweimal die Medaillen - und einmal sogar die Halbfinals.

In den nächsten Runden treffen die Schweizerinnen auf China (am Freitag), Japan und Kanada (beide am Samstag).

Silvana Tirinzoni und ihr Team starten mit einem 7:4-Erfolg über Italien ins Olympia-Turnier.
Foto: KEYSTONE/AP/LEE JIN-MAN
10:02 Uhr

Diagnose bei Flury ist da

Das Schweizer Quartett für den Super-G am Mittwoch (11.30 Uhr) hält eine Überraschung bereit. Jasmine Flury geht nicht an den Start und kehrt in die Schweiz zurück, nachdem sie in der Kombi-Abfahrt am Dienstag einen Schlag ins Knie gekriegt hat. Am Donnerstag teilt Swiss-Ski mit, dass sich Flury einen Teilriss im innenband im linken Knie und eine Knochenprellung am Schienbeinkopf zugezogen hat. Operiert werden müsse sie nicht und soll noch in dieser Saison zurückkehren.

Stattdessen kommt Delia Durrer, die zusammen mit Eliane Christen bereits in der Team-Kombination antrat, zu ihrem zweiten Olympia-Rennen. Neben ihr kämpfen Malorie Blanc, Corinne Suter und Janine Schmitt um die Medaillen.

Jasmine Flury erlitt einen Teilriss im linken Knie und eine Knochenprellung am Schienbeinkopf.
Foto: keystone-sda.ch
06:54 Uhr

Dicke Überrschung zum Eishockey-Auftakt

Das olympische Eishockey-Turnier der Männer in Mailand beginnt mit einer Überraschung. DieSlowakei bezwingt den aktuellen Olympiasieger Finnland mit 4:1.

Nach 40 Minuten steht es 1:1. Dalibor Dvorsky bringt die Slowaken, bei denen der Zuger Stürmer Tomas Tatar der Captain ist, in der 48. Minute ein zweites Mal in Führung. 190 Sekunden später erhöht Juraj Slafkovsky im Powerplay auf 3:1. Der 21-jährige Stürmer der Montreal Canadiens hat in der 8. Minute bereits zum 1:0 getroffen.

Slafkovsky war schon vor vier Jahren in Peking überragend. Damals trug er mit sieben Toren massgeblich zum Gewinn der Bronzemedaille bei. Im darauffolgenden Draft wählten ihn die Canadiens als Nummer 1. Die Finnen treten in Mailand mit Ausnahme von ZSC-Verteidiger Mikko Lehtonen ausschliesslich mit NHL-Spielern an.

Die Slowaken sorgen für die erste dicke Überraschung im Eishockey-Turnier der Männer.
Foto: IMAGO/Romans Koksarovs

Schweden bekundet mit Gastgeber Italien mehr Mühe als erwartet, siegt letztlich aber standesgemäss mit 5:2. Die Skandinavier geraten in der 5. Minute durch ein Tor von Luca Frigo in Rückstand und müssen nach 37 Sekunden im Mitteldrittel das 2:2 durch einen Treffer von Matt Bradley hinnehmen. Das entscheidende 3:2 erzielt William Nylander in der 37. Minute, das 4:2 von Mika Zibanejad fällt in der 56. Minute, ehe Victor Hedman mit einem Schuss ins leere Tor (58.) den Schlusspunkt setzt.

06:51 Uhr

Franzose holt Eistanz-Gold nach Rechtsstreit

Der französische Eistänzer Guillaume Cizeron (31) schreibt Eiskunstlauf-Geschichte. Vier Jahre nachdem er mit Gabriella Papadakis Olympia-Gold gewonnen hat, gelingt ihm mit Laurence Fournier Beaudry das gleiche Kunststück. Damit ist er der erste Eistänzer überhaupt, der Olympiasieger mit zwei verschiedenen Partnerinnen wird.

Die beiden laufen erst seit dem vergangenen Jahr zusammen. Fournier Beaudry ist gebürtige Kanadierin und besitzt erst seit vergangenem November den französischen Pass. Papadakis erhob nach der im Dezember 2024 offiziell bekanntgegebenen Trennung in einem Buch schwere Vorwürfe, gegen die sich Cizeron juristisch zur Wehr setzte.

Fournier Beaudry/Cizeron gewinnen mit 225,82 Punkten knapp vor den dreifachen amerikanischen Weltmeistern Madison Chock/Evan Bates (224,39). Bronze geht an das kanadische Duo Piper Gilles/Paul Poirier (217,74).

Laurence Fournier (l.) und Guillaume Cizeron holen im Eistanz Gold.
Foto: China News Service via Getty Ima
11.02.2026, 19:52 Uhr

Scherrer verzichtet auf Halfpipe-Qualifikation

Drei Schweizer treten ab 19.30 Uhr zur Halfpipe-Qualifikation an. Mischa Zürcher, Jonas Hasler und David Halblützel wollen den Final der besten zwölf erreichen. Nicht mit dabei ist hingegen der grösste Schweizer Trumpf: Jan Scherrer (31) verzichtet nach einem Sturz im Training, bei dem er sich eine leichte Hirnerschütterung zuzog, auf den Wettkampf. Damit kommt zu seiner Bronzemedaille von vor vier Jahren vorerst kein weiteres olympisches Edelmetall hinzu.

«Er ist leicht auf den Hinterkopf gestürzt. Er war kein grosser Schlag, aber es hat eine leichte Hirnerschütterung ausgelöst. So kann man keine Wettkämpfe bestreiten», erklärt sein Trainer Dominik Furrer im Interview mit SRF.

Scherrer gehe es den Umständen entsprechend gut, auch wenn es natürlich eine «riesige Enttäuschung» sei. «Wir kennen Jans Geschichte. Er hat alles gegeben, um zurückzukommen. Dass er jetzt hier nicht antreten kann, tut weh. Er ist emotional, es fliessen Tränen. So etwas geht an einem Athlet natürlich nicht einfach vorbei. Jetzt ist wichtig, dass das ganze Team und seine Familie für ihn da ist.»

Jan Scherrer muss auf den Halfpipe-Wettkampf verzichten.
Foto: Getty Images
11.02.2026, 16:01 Uhr

Achtungserfolg für Biathletin Lea Meier

Lea Meier überzeugt im Einzel über 15 km mit einem starken siebten RangOlympisches Diplom! Ihr zweites Gold nach dem Triumph mit der Mixed-Staffel holt sich Julia Simon.

Lea Meier schüttelt ihre leise Enttäuschung nach dem Auftritt in der Mixed-Staffel souverän ab. Die Bündnerin erreicht eine Trefferquote von 95 Prozent (19/20). Der einzige Fehlschuss unterläuft ihr im ersten Stehendschiessen. Die 24-Jährige hat erst in dieser Saison den Durchbruch geschafft. Sie trifft nicht nur, sondern performt auch in der Loipe. Sie ist an diesem Mittwoch die Schnellste ihres Teams. Mit einer 100-prozentigen Trefferquote hätte es mit ihrer Laufleistung für Silber gereicht. 

Lea Meier erreicht den starken 7. Platz im Einzel.
Foto: Thibaut/NordicFocus/freshfocus

Der stärkste Schweizer Trumpf in der Person von Amy Baserga sticht nicht. Bereits in den ersten beiden Schiesseinlagen handelt sie sich je eine Strafminute ein. Die 25-Jährige aus Einsiedeln, die heuer im Weltcup bereits dreimal Platz 5 erreicht hat, leistet sich insgesamt drei Fehler. Auch Lena Häcki-Gross lässt drei Scheiben stehen. Für die Frauen aus Einsiedeln und Engelberg resultieren die Plätze 39 und 42.

Selina Gasparin, die älteste Schwester von Aita Gasparin, hat 2014 in Sotschi in dieser Disziplin 20 Treffer gelandet und Silber gewonnen. 12 Jahre später ist auch Aita Gasparin bis vor dem letzten Schiessen fehlerfrei unterwegs, ehe zwei Scheiben stehen bleiben. Allerdings reicht die Laufleistung der 32-Jährigen nicht, um in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Die letzte noch aktive Gasparin-Schwester klassiert sich im 35. Rang.

Frankreichs Frauen feiern mit Julia Simon und Lou Jeanmonnot einen Doppelsieg. Die Bronzemedaille holt sensationell die Bulgarin Lora Christowa. Die 22-Jährige räumt im Gegensatz zu den Französinnen alle Scheiben ab. Die bisherigen Bestergebnisse der Aussenseiterin im Einzel waren ein 13. (WM) und 23. Platz (Weltcup).

Das Einzel ist eine schiesslastige Disziplin: Statt mit einer Strafrunde von rund 20 Sekunden wird ein Fehler mit einer Strafminute abgegolten. 

11.02.2026, 13:40 Uhr

Halfpipe-Star mit schwerem Sturz

In der Halfpipe-Qualifikation der Snowboarderinnen ereignete sich ein weiterer schwerer Unfall. Nachdem die Schweizerin Lura Wick (17) bereits am Dienstag mit dem Schlitten abtransportiert werden musste, stürzte am Mittwoch die Chinesische Athletin Jiayu Liu (33) auf den Kopf und blieb regungslos liegen. 

Die Weltmeisterin von 2019 und Olympia-Zweite von 2018 verkantete sich bei der Landung eines Tricks und schlug hart mit dem Kopf auf. Rettungskräfte eilten ihr sofort zur Hilfe. Ärzte und Betreuer kümmerten sich mehrere Minuten um die Athletin, während rundherum Stille herrschte. Liu wurde danach mit einem Rettungsschlitten abtransportiert. Bisher ist über ihren Gesundheitszustand noch nichts bekannt.

Foto: keystone-sda.ch
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