Darum gehts
- Schnee verhindert Strecken-Inspektion der Swiss-Ski-Coaches in Bormio am Dienstag
- Trainerurteil könnte Stefan Rogentin benachteiligen, falls kein zweites Training stattfindet
- Alexis Monney hat 2026 bereits einen fünften Platz und Top-10-Ergebnisse
Für Tom Stauffer, den Chef der Männer bei Swiss-Ski, beginnen die Olympischen Spiele nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Ursprünglich wollte der geniale Stratege mit seiner Crew am Dienstagmorgen die Stelvio besichtigen. Daraus aber wurde nichts.
Die Streckeninspektion der Coaches wurde aufgrund von zu viel Neuschnee abgesagt. Und nicht nur das: Gemäss der Wetterprognosen ist auch das erste Abfahrtstraining vom Mittwoch in Gefahr.
«Bei Olympia sind wir ganz besonders auf gutes Wetter angewiesen, weil Verschiebungen aufgrund des dichten Programms kaum möglich sind», sagt Swiss-Ski-Sportchef Walter Reusser zur Situation und ergänzt: «Deshalb könnte es sein, dass die Abfahrt auf einer stark verkürzten Piste durchgeführt wird, was speziell für diese spektakuläre Strecke in Bormio Sünd und Schande wäre.» Die Regeln sind klar: Nur, wenn mindestens ein Training auf der gesamten Länge der Strecke absolviert worden ist, kann auch das Rennen über die gesamte Piste stattfinden.
Immerhin: Einen Lichtblick im wörtlichen Sinn gibts am Donnerstag. Die Vorhersagen der Meteorologen machen Hoffnung, dass dann auf der kompletten Länge der Stelvio trainiert werden kann. Dann nämlich soll die Sonne scheinen.
Wird das Wetter Rogentin zum Verhängnis?
Auch die Prognosen für den Renntag am Samstag tönen derzeit vielversprechend. Weniger gut sieht es aus, was die teaminterne Qualifikation bei den Schweizern anbelangt. Wie Blick erfahren hat, wird der letzte Bormio-Abfahrtsieger Alexis Monney (26) nun doch und entgegen der am Montag getroffenen Entscheidung in der Königsdisziplin starten, während der Zürcher Niels Hintermann (30) und der Bündner Stefan Rogentin (31) um den letzten verbleibenden Startplatz neben Monney und den beiden Teamleadern Marco Odermatt (28) und Franjo von Allmen (24) ins Stechen gehen. Doch was ist, wenn es aufgrund des Wetters gar kein zweites Training geben wird?
«In einem solchen Fall würde das Trainerurteil zum Tragen kommen», hält Stauffer fest. Mehr will der Berner Oberländer zu diesem Thema derzeit nicht preisgeben. Aber der Verdacht liegt nahe, dass im Fall von einem Trainerurteil Stefan Rogentin der Leidtragende wäre. Während Hintermann einen sechsten und siebten Platz vorzuweisen hat, hat Rogentin lediglich die Ränge 8 und 13 zu bieten.
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