«Weite spielt keine Rolle»
Ehammer zeigt sich nach Zitter-Quali unbeeindruckt

Simon Ehammer kommt zu seinem Olympia-Debüt. Der Schweizer springt in den Weitsprung-Final, auch wenn in der Qualifikation nicht alles nach Wunsch verläuft.
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Zwar gelingt Simon Ehammer bei der Weitsprung-Quali nur ein Sprung, trotzdem qualifiziert sich der Schweizer souverän für den Final.
Foto: keystone-sda.ch

Pflicht bei der Olympia-Premiere erfüllt: Simon Ehammer zeigt sich nach überstandener Quali und dem gelösten Final-Ticket «zufrieden» – vor allem auch, weil er endlich einen Eindruck von den Gegebenheiten im Stade de France gewonnen hat.

«Die Weite spielt nicht so eine Rolle, das hat man ja bei der WM in Rom gesehen», sagt er. Damit, dass seine Weitsprung-Versuche noch nicht wie gewünscht klappten, geht er locker um: «Es war gut, dass ich drei komplett verschiedene Sprünge hatte, aus denen ich nun viel mitnehmen kann. Den dritten Sprung haben wir gemacht, weil wir die Anlage noch einmal zusätzlich testen wollten. Und ich weiss jetzt auch, dass der Wind eine Rolle spielen kann: Er hat etwa 20 Millionen Mal gekehrt.»

An der Ausgangslage für den Final am Dienstagabend habe die Quali aber nichts geändert: «Ich fühle mich gut und bin fit!» Sein Ziel ist klar: eine Medaille. Der Schweizer qualifizierte sich mit seinem zweiten Sprung von 8,09 m. Das war in der Qualifikation der viertbeste Sprung der 33 Athleten.

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