Russland bleibt suspendiert
IOC-Entscheid: Belarus zurück im internationalen Sport

Das Internationale Olympische Komitee teilt mit, es müsse die globale Sportplattform bewahren, die der Welt Hoffnung gebe. Also werden die als Empfehlung ausgesprochenen Restriktionen gegen Belarus aufgehoben.
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Das IOC (im Bild Präsidentin Kirsty Coventry) begnadigt Belarus.
Foto: keystone-sda.ch
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Die Teilnahme von Athleten an internationalen Wettkämpfen dürfe nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden, einschliesslich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt. Dieser Satz stammt aus einem Statement des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Das IOC mit Sitz in Lausanne VD gibt am Donnerstag bekannt, die als Empfehlung ausgesprochenen Restriktionen gegen Belarus, das Land, das den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine unterstützt, aufzuheben.

Konkret bedeutet das: Belarussische Athletinnen und Athleten können an internationalen Wettkämpfen wieder unter ihrer eigenen Flagge an den Start gehen, sofern die einzelnen Weltverbände dies auch zulassen. Vorher war es Sportlerinnen und Sportlern aus Belarus möglich, unter neutralem Status dabei zu sein. Teilnahmeberechtigt sind fortan auch wieder Mannschaften aus Belarus. «Da das IOC weiterhin mit den immer komplexer werdenden Realitäten und Folgen des aktuellen geopolitischen Kontexts, einschliesslich der steigenden Zahl von Kriegen und Konflikten, sowie inmitten wachsender globaler Instabilität konfrontiert ist, muss es seiner Mission treu bleiben, eine wertebasierte und wahrhaft globale Sportplattform zu bewahren, die der Welt Hoffnung gibt», heisst es in der Mitteilung des IOC. 

Auch zum russischen olympischen Komitee (ROC) nimmt das IOC am Donnerstag Stellung. Mit diesem wurden zuletzt «konstruktive Gespräche» über die noch immer bestehende Suspendierung geführt. Allerdings hat das IOC-Exekutivkomitee «mit Besorgnis die jüngsten Informationen zur Kenntnis» genommen, die dazu geführt hätten, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) das russische Anti-Doping-System untersuche.

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