Die FIS hat am Samstag entschieden: Die 29-jährige Waadtländerin Fanny Smith erhält nachträglich die Bronze-Medaille zugesprochen. Die Deutsche Daniela Maier geht leer aus.
Doch das juristische Hickhack dürfte nun erst recht losgehen. Natürlich sind die Deutschen nicht sonderlich glücklich mit diesem Urteil und ziehen rechtliche Schritte in Erwägung – das ist durchaus nachvollziehbar.
«Ich bin von der neuen Situation ehrlich gesagt überrascht und auch gespannt, was nach dem stattgegebenen Einspruch nun passiert», wird die 25-jährige Maier von «Sport1» am Sonntagmorgen zitiert. «Ich erlebe so eine Situation zum ersten Mal und werde jetzt zusammen mit dem Deutschen Skiverband und dem DOSB alle juristischen Mittel prüfen.»
«Etwas Vergleichbares noch nie gegeben»
Heli Herdt, der Leiter des deutschen Skicross-Verbandes, kündigte bereits am Samstag gegenüber «Eurosport» an: «Wir prüfen die Entscheidung und werden uns im Anschluss dazu juristisch äussern. Das ist noch in der Prüfung, ob der nächste Schritt ein übergeordnetes FIS-Gericht ist oder ob es der CAS (der internationale Sportgerichtshof in Lausanne, Anm. der Red.) ist.» Weiter erklärt er: «Im Skicross hat es etwas Vergleichbares in den 22 Jahren, in denen ich aktiv bin, noch nicht gegeben»
Smith kam beim Skicross-Final in Peking am 17. Februar wegen eines Ausweichmanövers ihrer Konkurrentin Maier in die Quere. Nach langem Studium der TV-Bilder wertete die Rennjury Smiths Aktion als Foul und versetzte sie zur Strafe vom dritten auf den vierten Rang zurück, Maier rutschte aufs Olympia-Podest.
Noch im Zielraum war zu hören, wie selbst Maier über die heikle Situation urteilte: «Nein, nein, nein, nein, nein! Das war ganz normales Skicross.» (yap)
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