Ihre Chancen auf Olympia waren klein, sehr klein. Doch Andrea Ellenberger hat es geschafft. Gut ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss ist sie nun in China. «Olympia war nicht wirklich ein Ziel, welches ich mir gesetzt hatte. In erster Linie ging es darum, das Comeback zu schaffen. Peking schien zu weit weg», blickt sie zurück. Zwar erfüllte Ellenberger die Selektionskriterien nicht (sie wurde einmal 13.), doch weil einer der vier Plätzen im Riesenslalom noch offen ist, durfte sie mit. «Wir werden in den Trainings um ihn stechen», erklärt sie.
Dass Ellenberger überhaupt so weit gekommen ist, hat auch mit dem FC Basel zu tun. «Wie bitte?», wird sich manch einer fragen. Doch genau so ist es. Denn: Thomas Bernhard, der im FCB-Nachwuchs als Athletiktrainer arbeitet, half Ellenberger nach ihrer Verletzung auf die Beine. Er war ihr Kondi-Trainer. «Ich lernte Tom durch meinen Arzt in Basel kennen. Ich bin ihm sehr dankbar, wir haben die gleiche Wellenlänge. Und es war sehr cool vom FCB, dass man die Zusammenarbeit möglich machte. Tom hat einen sehr grossen Anteil an meinem Comeback.»
Ellenbergers Freund ist YB-Fan
Die Chemie zwischen Ellenberger und Bernhard passte so gut, dass die oft von Verletzungen geplagte Nidwaldnerin ihre ganze Reha ans Rheinknie verlegte. Drückt sie nun aus Dankbarkeit dem FC Basel die Daumen in der Meisterschaft? «Mein Freund Silvan ist YB-Fan, ich muss also aufpassen», sagt sie schmunzelnd. «Ich bleibe neutral – der Beste wird am Ende sowieso vorne landen.»
Übrigens: Sollte Ellenberger die Quali für den Riesenslalom schaffen, würde sie ziemlich sicher auch beim Team-Event im Peking dabei sein. Dort dürfen nur Athleten starten, die vorher mindestens ein Rennen bestritten haben.
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