Die Schweizer Töffszene trauert um Mauro Poncini (†29). Der Tessiner verunglückte am Dienstagabend tödlich bei der zweiten Qualifying-Session des Manx Grand Prix.
«Mit Mauro verliert die Schweizer Motorrad-Familie einen leidenschaftlichen und zutiefst engagierten Fahrer. Er lebte seine Leidenschaft von ganzem Herzen, mit Mut und absoluter Hingabe. Nun hat ihn eben diese Leidenschaft viel zu früh in den Himmel geholt», verkündet Swiss Moto, der Schweizer Motorradverband, am Mittwoch auf Instagram die traurige Nachricht.
Zuvor teilten die Organisatoren des Manx Grand Prix mit, dass ein Teilnehmer tödliche Verletzungen erlitten hatte, nannten aber keinen Namen. Beim Zwischenfall war auch noch ein zweiter Fahrer involviert. Dieser «soll leichte Verletzungen davongetragen haben», hiess es.
Nächster Todesfall am Tag darauf
Besonders tragisch: Schon am Tag darauf fordert der Töff-Event das nächste Todesopfer. Wie die britische Zeitung The Sun berichtet, kam der Brite Sam Naughton (†37) am Mittwoch bei einem Unfall am berüchtigten Doran’s Bend ums Leben.
Der Motorradrennfahrer stammte aus Castletown, im Süden der Isle of Man. Bereits 2025 hatte er bei diesem Event debütiert. Sein tragisches Ende ereilte ihn während der dritten Qualifikationsrunde. «The Manx Grand Prix Races ist zutiefst betrübt, den Tod von Sam Naughton, 37, aus Castletown, Isle of Man, bei einem Unfall während der Qualifikation am Mittwoch bekannt geben zu müssen», heisst es in einer offiziellen Mitteilung der Rennleitung. «Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Charlotte, seinen Kindern Bonnie, Liam, Jesse und Parker sowie seiner Familie und seinen Freunden.»
Rennen soll fortgesetzt werden
Trotz der tragischen Vorfälle soll das Manx Grand Prix wie geplant bis zum 28. August fortgesetzt werden. Der Manx Grand Prix findet auf der Isle of Man statt und zwar auf der gleichen Strecke wie bei der Isle of Man TT, die als das gefährlichste Motorradrennen der Welt gilt.