Skandal in Schottland
Ex-Snooker-Weltmeister wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

Der ehemalige Snooker-Weltmeister Graeme Dott wurde in Glasgow wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen verurteilt. Die Taten ereigneten sich zwischen 1993 und 2010. Das Urteil fiel nach einem fünftägigen Prozess.
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Graeme Dott sitzt in Edinburgh in Haft.
Foto: Jonathan Brady/PA via AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Graeme Dott wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in Glasgow verurteilt
  • Taten zwischen 1993 und 2010, Betroffene schilderten Details vor Gericht
  • Urteilsverkündung am 29. September, Dott bleibt bis dahin in Haft
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Blick Sportdesk

Der ehemalige Snooker-Weltmeister Graeme Dott ist wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen schuldig gesprochen worden. Der 49-jährige Schotte wurde nach einem fünftägigen Prozess am Obersten Gerichtshof in Glasgow verurteilt und unmittelbar danach in Untersuchungshaft genommen.

Die Vorwürfe beziehen sich auf mehrere Taten zwischen 1993 und 2010. Laut Gerichtsdokumenten soll Dott in den 90er-Jahren ein Schulmädchen unsittlich berührt haben. Ein weiterer Fall betrifft einen Jungen, den Dott zwischen 2006 und 2010 in South Lanarkshire missbraucht haben soll. Die mittlerweile erwachsenen Betroffenen schilderten vor Gericht detailliert die Übergriffe. Teilweise habe Dott den Kindern anschliessend Geld, Chips oder Getränke geschenkt.

Dott, der 2006 Snooker-Weltmeister wurde, hatte die Vorwürfe bestritten und als «abscheulich» bezeichnet. Bereits 2001 war er von der Polizei wegen ähnlicher Anschuldigungen befragt worden, damals jedoch ohne Konsequenzen.

2025 erstattete eine der späteren Betroffenen erneut Anzeige. Daraufhin suspendierte der Snooker-Weltverband Dott von sämtlichen Wettbewerben.

Das Strafmass wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Dies soll am 29. September passieren. Bis dahin bleibt Dott in Edinburgh in Haft.

Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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