Einmal mehr weist Simona Aebersold die Konkurrenz in die Schranken. Zwei Tage nach ihrem Sieg über die Langdistanz gewinnt die 28-jährige Bernerin im tschechischen Vyssi Brod auch über die Mitteldistanz – und dies hoch überlegen. Der zweitklassierten Französin Cécile Calandry nimmt sie mal eben 2:07 Minuten ab. Mit Lilly Graber (9.) schafft es eine zweite Schweizerin in die Top 10.
Aebersold: «Ich wusste, ich muss für die schwierigen Postenabschnitte ganz vorsichtig Karte lesen und mir die nötige Zeit nehmen. So konnte ich Fehler verhindern und fand in einen guten Rhythmus mit einem Wechsel zwischen hohem Lauftempo und sorgfältigem Orientieren.» Ihr Vorsprung im Gesamtweltcup gegenüber der Norwegerin Pia Young Vik, die Vierte wird, beträgt neu 114 Punkte.
Bei den Männern ist Matthieu Bührer als Neunter der beste Eidgenosse. Bei seiner Mitteldistanz-Premiere im Elite-Feld verliert der 20-jährige Freiburger 2:14 Minuten auf den tschechischen Sieger Tomas Krivda.