Die Schweizer Orientierungsläufer eilen an der EM in Litauen von Erfolg zu Erfolg. Nach zweimal Silber und einmal Bronze in den ersten Einzelrennen gibts nun erstmals Gold.
Die Männer-Staffel mit Daniel Hubmann (43), Matthieu Bührer (20) und Fabian Aebersold (26) setzt sich gegen die Trios aus Norwegen und Schweden durch.
Dabei siehts zu Beginn gar nicht nach einem Schweizer Erfolg aus. Hubmann übergibt als 17. an Bührer. Schlussläufer Aebersold geht an zehnter Position auf die Strecke. Der bereits zweifache Medaillengewinner unterstreicht seine Klasse und erreicht das Ziel mit einem Vorsprung von vier Sekunden.
Silber für die Frauen
Nur wenige Stunden nach dem Gold-Coup legen die Frauen nach: Sofie Bachmann, Natalia Gemperle und Simona Aebersold gewinnen eine Minute hinter Schweden Silber. Fabian Aebersolds Schwester Simona spielt wie zuvor ihr Bruder die entscheidende Rolle: Dank ihrer Leistung auf der letzten Ablösung schaffts die Schweiz von Position fünf auf den Silber-Platz.