Die EM-Medaillensammlung von Wasserspringerin Michelle Heimberg (26) ist um ein Exemplar erweitert worden: In Paris holt die Aargauerin Silber vom 1-Meter-Brett. Auf diesem ist es bereits ihre vierte Medaille nach Silber in Budapest (2020), Gold in Krakau (2023) und Bronze in Antalya (2025). Insgesamt ist es ihr neuntes Edelmetall an Europameisterschaften, die weiteren fünf Podestplätze holte sie vom 3-Meter-Brett (einmal Gold, je zweimal Silber und Bronze).
Gold liegt dieses Mal ausser Reichweite – und zwar deutlich. Die Italienerin Chiara Pellacani (23) erspringt sich 298,90 Punkte und gewinnt mit einem Wahnsinnsvorsprung von 40,10 Punkten auf Heimberg (258,80). Die Schweizerin verweist die 21-jährige Britin Desharne Bent-Ashmeil um 4,45 Punkte auf den Bronzeplatz.
Zuvor hat sie im Synchronspringen zusammen mit Erik Passerone in der Konkurrenz auf dem 3-Meter-Brett die Medaille noch verpasst. Nach Schwierigkeiten beim 17-Jährigen beim 4. Versuch gerät das Podest ausser Reichweite, am Schluss belegt das Duo den 5. Rang.