Team des Jahres: Nina Brunner/Tanja Hüberli (Beachvolleyball)Best Talent Sport: Lucia Acklin (Leichtathletik)MVP des Jahres: Granit Xhaka (Fussball)Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey)Paralympische Sportlerin des Jahres: Catherine Debrunner (Para-Leichtathletik)Sportlerin des Jahres: Lara Gut-Behrami (Ski alpin)Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin)
Team des Jahres: Nina Brunner/Tanja Hüberli (Beachvolleyball)Best Talent Sport: Lucia Acklin (Leichtathletik)MVP des Jahres: Granit Xhaka (Fussball)Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey)Paralympische Sportlerin des Jahres: Catherine Debrunner (Para-Leichtathletik)Sportlerin des Jahres: Lara Gut-Behrami (Ski alpin)Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin)
Dominanz
Ski ist Trumpf. So haben die Blick-Leser in der Umfrage im Vorfeld abgestimmt – und so kommt es auch am Galaabend in den SRF-Studios. Lara Gut-Behrami (33) krallt sich zum zweiten Mal in Folge den Titel Sportlerin des Jahres. Kränkelnd zu Hause in Udine geblieben, sagt sie via Videocall zu ihrem insgesamt dritten Haupt-Award: «Ich möchte mich in erster Linie bei meiner Familie bedanken.» Gewohnheit? Werde so ein Preis «niemals», so die Tessinerin.
Seriensieger
Auch bei den Männern triumphiert der Ski-Superstar: Marco Odermatt (27) gewinnt zum vierten Mal in Folge. Das hat vor ihm noch keiner geschafft. «Es macht mich immer noch sehr stolz. Das ist alles andere als selbstverständlich.» Nun geht es für ihn direkt auf die Reiteralm ins Riesenslalom-Training. Am Samstag wartet in Adelboden das nächste Highlight.
Baby- und Awardglück
Das Beach-Duo Nina Brunner (29)/Tanja Hüberli (32) stellt die Männer-Natis aus Fussball und Eishockey in den Schatten und darf sich Team des Jahres nennen. Und das beim letzten gemeinsamen Auftritt. Das langjährige Gespann hat sich nach Olympia-Bronze getrennt – Brunner erwartet mit ihrem Ehemann Damien Brunner (38) zum ersten Mal Nachwuchs. Sie sagt: «Wir freuen uns mega – es wird ein ganz neues Leben für uns.» Gleichzeitig deutet sie ein Comeback an: «Ich möchte Schritt für Schritt nehmen. Aber ich hoffe, dass ich den Weg zurück in den Sport finde.»
Fan-Momente
Schwimm-Star Noè Ponti (23) hat 2024 Weltrekorde auf der Kurzbahn aufgestellt und in Paris nur knapp Olympia-Edelmetall verpasst. Doch das Jahr sei nicht nur deswegen «ein sehr gutes» gewesen – sein Lieblingsfussballverein Inter Mailand habe ihm als Serie-A-Meister ebenfalls grosse Freude bereitet. Und im Eishockey würde er übrigens mit Ambri-Piotta mitfiebern, so der Tessiner stolz: «Bei beiden Klubs ist die Stimmung im Stadion jeweils hervorragend!» Wenig später knüpft Ski-Freestylerin Mathilde Gremaud (24) auf dem goldenen Teppich beim Thema Eishockey direkt an. Sie ist Fan von Fribourg-Gottéron: «Das ist Heimat für mich. Dass sie jetzt den Spengler Cup gewonnen haben, ist grosse Klasse.»
Neujahrsvorsätze
Catherine Debrunner (29), fünffache Goldmedaillengewinnerin an den Paralympics in Paris, setzt ihren unheimlichen Erfolgslauf fort: Sie wird auch Paralympische Sportlerin des Jahres – und streicht ihren Triumph im Marathon als «besonderes Highlight» heraus. Für 2025? Hat sie zunächst einmal ein spezielles Ziel. «Endlich mal acht Stunden durchschlafen», sagt sie schmunzelnd. Und apropos Neujahrsvorsätze: Auch Eishockey-Nati-Trainer Patrick Fischer (49) will sich selbst an der Nase nehmen: «Ich möchte in diesem Jahr mehr Zeit mit meinen wirklich guten Freunden verbringen.» Ob diese denn auch schon von ihrem Glück wissen? «Jetzt tun sie es!»
Neues Leben
Sportschützin Chiara Leone (26) hat in Paris für die einzige Schweizer Olympia-Goldmedaille gesorgt, was ihr Leben von einem Tag auf den nächsten auf den Kopf gestellt hat: «Jetzt werde ich plötzlich auf der Strasse erkannt, zu Anlässen eingeladen und muss Referate halten – ich muss mich immer noch an mein neues Leben gewöhnen und lernen, wie ich damit umgehe.»
Videobotschaft
Nati-Captain Granit Xhaka (32) fehlt in Zürich, wird aber zugeschaltet, als er zum MVP des Jahres gewählt wird. Nach dem EM-Viertelfinal mit der Nati und dem Double mit Bayer Leverkusen sagt er: «Nur schon, wenn ich darüber spreche, bekomme ich Gänsehaut. Es war ein unglaubliches Jahr!»