An der OL-WM in Italien
Aebersold holt überlegen Sprint-Gold

Gegen Simona Aebersold ist kein Kraut gewachsen. Sie gewinnt an der OL-Weltmeisterschaft überlegen Gold im Sprint. Die Schweizer Männer bleiben ohne Medaille.
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Simona Aebersold sprintet zu Gold. (Archivbild)
Foto: DUKAS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Simona Aebersold holt an der OL-WM Sprint-Gold
  • Die Schweizerin zeigt eine Machtdemonstration, hat über eine Minute Vorsprung
  • Bei den Männern gibts keine Schweizer Medaille
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Goldener Schweizer Auftakt in die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften in Genua (It). Im Sprint der Frauen gewinnt Simona Aebersold (28) überlegen den Titel. Sie distanziert die zweitplatzierte Norwegerin Pia Young Vik um 1:10 Minuten, die Tschechin Lucia Dittrichova auf Rang 3 büsst 1:18 Minuten ein.

Eine Machtdemonstration der Schweizerin, deren Siegerzeit 15:59 Minuten beträgt. Und das trotz Missgeschick. Sie rennt einmal zum falschen Posten, merkt es aber noch rechtzeitig und kann reagieren.

Gegenüber SRF verrät Aebersold, dass sie sehr nervös gewesen sei. Am Vorabend hat sie deswegen noch mit einer Sportpsychologin gesprochen. «Ich hatte Mühe, mit dem Gedanken umzugehen, dass man zu viel von mir erwarten könnte und es deswegen schiefgehen könnte.» Am Start habe sie sich dann aber bereit gefühlt. Nun auch einen Einzel-WM-Titel im Sprint gewonnen zu haben, sei sehr emotional für sie. «Ich habe enorm viel in die Vorbereitung investiert und doch auch Momente gehabt, an denen ich an mir zweifelte. Dass es nun so perfekt aufgegangen ist, ist unglaublich schön», wird Aebersold in einer Mitteilung des nationalen OL-Verbandes zitiert.

Ihre Teamkolleginnen können nicht mit Aebersold mithalten. Natalia Gemperle wird 18. (+2:57) und Paula Gross 21. (+3:10).

Keine Medaille bei den Männern

Bei den Männern gibts keinen Schweizer Medaillenjubel. Dabei sieht es lange danach aus. Tino Polsini ist bis zum zweitletzten Posten auf Kurs Richtung Gold. Und fällt dann noch auf Rang 5 zurück. Nur 25 Sekunden büsst er auf die Siegerzeit ein. Benjamin Wey, der sein erstes WM-Rennen läuft, startet fehlerhaft und fällt so schon früh weit zurück. Mit 2:09 Minuten Rückstand wird er 28.

Gold geht an den Norweger Kasper Harlem Fosser, der dem zweitplatzierten Franzosen Guilhem Verove zwölf Sekunden abnimmt. Komplettiert wird das Podest vom Finnen Tuomas Heikkila (+0:18).

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