Darum gehts
- Simon Ehammer springt in Brüssel 8,23 Meter und holt Rang Drei.
- Tajay Gayle springt mit 8,46 Meter seine Saisonbestleistung und gewinnt den Diamanten.
- Ehammer verbessert sich deutlich gegenüber Zürich.
Nach einem etwas enttäuschenden Auftritt am Diamond-League-Meeting in Zürich findet Simon Ehammer (26) zurück zu alter Stärke. Beim Diamond-League-Final in Brüssel kam der Appenzeller bereits im zweiten Versuch mit 8,11 Metern nah an seine Leistung in Zürich ran.
Dieses Resultat können bis zur Hälfte des Wettkampfs nur der Jamaikaner Tajay Gayle und der Grieche Miltiadis Tentoglou toppen. Zum Ende der Diamond-League-Saison packen die drei Spitzen-Weitspringer aber nochmals alles aus: Ehammer übertrifft sich selbst und springt auf 8,23 Meter – vorerst Rang zwei. Gayle wächst jedoch über sich hinaus und stellt bei seinem 6. Versuch mit 8,46 Metern eine neue Saisonbestweite auf. Tentoglou kann diese Weite am Ende nicht mehr kontern und landet mit 8,40 Meter auf Platz zwei.
Nächster Weltrekord von Duplantis muss warten
Im Letzigrund duellierten sich Armand Duplantis (26) und Emmanouil Karalis (26) beinahe auf Augenhöhe und versuchten sich vergeblich am Weltrekord. Auch beim Diamond-League-Final in Brüssel wird der Stabhochsprung-Weltrekord nicht geknackt – zumindest nicht vom Schweden. Dieser gab bereits vor seinem ersten Sprung Forfait. Gegenüber SRF sagte der Stabhochspringer: «Ich fühlte eine Reizung und wollte nichts riskieren.»
Das Meeting ist noch im Gange – ob sich ein anderer am Weltrekord versucht?