Olympia-Traum in Gefahr
Kambundji-Konkurrentin droht lange Sperre

Schock für Frankreichs Leichtathletik-Star Cyréna Samba-Mayela: Nach drei Verstössen bei Dopingkontrollen könnte die 25-Jährige für zwei Jahre gesperrt werden – damit würde sie die Olympischen Spiele 2028 verpassen.
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Neben der Olympia-Silbermedaille holte Cyréna Samba-Mayela (M.) auch EM-Gold.
Foto: Getty Images for European Athletics

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Cyréna Samba-Mayela droht zweijährige Sperre wegen dreier Doping-Verstösse 2025
  • Französin hält 100-Meter-Hürden-Rekord mit 12,31 Sekunden seit 2024
  • Verpasst sie Olympia 2028, wenn Sperre bestätigt wird?
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Nick RohnerPraktikant Sportdesk

Seit den Olympischen Spielen in Paris 2024 zählt Cyréna Samba-Mayela (25) zu den ganz grossen Sternen am Leichtathletik-Himmel. Über 100 Meter Hürden lief sie auf Rang zwei und liess den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron auf der Tribüne jubeln. Zudem hält sie mit 12,31 Sekunden den französischen Rekord und feierte 2024 in Rom den Europameistertitel.

Fällt dieser Stern nun vom Himmel? Laut «L’Équipe» liegen gegen die Französin drei Verstösse bei Dopingtests innert eines Jahres vor. Der Konkurrentin von Ditaji Kambundji (24) droht nun eine zweijährige Sperre.

Die vergangene EM in Birmingham musste Samba-Mayela aufgrund einer Wadenverletzung absagen und konnte ihren EM-Triumph nicht wiederholen. Auf Instagram schreibt die 25-jährige Athletin: «Seit mehreren Wochen leide ich an körperlichen Schmerzen, die mich schon daran gehindert haben, meinen Titel bei den französischen Meisterschaften zu verteidigen. Aktuell glaube ich nicht, dass ich den Rückstand aufholen und meinen EM-Titel verteidigen kann.»

Noch ist Samba-Mayela nicht gesperrt. Werden drei Meldepflicht- oder Kontrollversäumnisse innerhalb eines Jahres festgestellt, liegt nach den Anti-Doping-Regeln zwar ein Verstoss vor, die Athletin hat aber die Möglichkeit, sich zu erklären. Es ist zudem möglich, dass sie mindestens einen der Verstösse anfechten wird. 

Sollte die Französin doch noch gesperrt werden, könnte sie die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles verpassen. Diese starten am 14. Juli 2028. 

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