Das wars mit der Leichtathletik-EM 2026
«Lange nicht mehr derart gestorben auf den letzten Metern»

Die Leichtathletik-EM 2026 in Birmingham gehört ab sofort der Vergangenheit an. Die Schweiz belegt am Ende dank dreimal Gold, dreimal Silber und einer Bronzemedaille Platz sechs im Medaillenspiegel.
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Blick Sportdesk
16.08.2026, 23:48 Uhr

Italien gewinnt Medaillenspiegel vor den Briten – Schweiz Sechste

Das war für Italien in doppelter Hinsicht wichtig, dass Lorenzo Benati im 4x400-Männerstaffelrennen drei Hundertstel gegenüber dem Briten Charles Dobson ins Ziel rettete. Durch die zehnte Goldmedaille in Birmingham grüssen die Italiener (10/6/6) am Ende dieser EM von ganz zuoberst im Medaillenspiegel. Die Briten (9/8/2) haben auch hier knapp das Nachsehen. Für die Schweiz resultiert diesbezüglich Rang sechs – dank dreimal Gold (Audrey Werro/800 m, Angelica Moser/Stabhochsprung, Jason Joseph/110 m Hürden), dreimal Silber (Dominic Lobalu/10'000 m, 4x100-m-Frauenstaffel, Simon Ehammer/Weitsprung) und einmal Bronze (Timothé Mumenthaler/200 m).

16.08.2026, 23:10 Uhr

«Lange nicht mehr derart gestorben auf den letzten Metern»

Total entkräftet erscheint die Schweizer 4x400-Meter-Männerstaffel nach ihrem achten Rang zum Interview bei SRF. «Unser Ziel war es, den Tank komplett zu leeren und volles Risiko zu nehmen. Ich für mich kann sagen, dass ich schon lange nicht mehr derart gestorben bin auf den letzten Metern», sagt Startläufer Dany Brand. «Ich gab alles und brachte zum Schluss nichts mehr raus. Wir können stolz sein auf unsere Performance», so der 30-Jährige.

Foto: keystone-sda.ch
16.08.2026, 22:59 Uhr

Italien hat im Staffel-Krimi die Nase vorn

Drei Hundertstel entscheiden zum Abschluss dieser EM in Birmingham über Gold und Silber bei der 4x400-Meter-Männerstaffel. Italien (2:59,16 min) behält gegenüber den Briten (2:59,19 min) ganz knapp die Oberhand. Dahinter schnappen sich die Holländer Bronze (2:59,49 min). Mit der Zeit von 3:02,78 Minuten belegen die Schweizer Dany Brand, Lionel Spitz, Ricky Petrucciani und Haydn Brotschi Rang acht. Bei der 4x400-Meter-Frauenstaffel sichert sich Holland (3:21,10 min) Gold vor den Britinnen (3:21,68 min) und den Italienerinnen (3:23,57 min).

16.08.2026, 22:50 Uhr

Wie schon 2018, 2022 und 2024: Duplantis wieder Europameister

Emmanouil Karalis hat jetzt auch bei 6,20 Metern gerissen, womit klar ist: Armand Duplantis ist auch 2026 wieder Europameister im Stabhochsprung. Der schwedische Überflieger (6,15 m/EM-Rekord) setzt sich vor dem erwähnten Griechen Karalis (6,00 m), der sich je einmal auf der Höhe von 6,10 Metern, 6,15 Metern und 6,20 Metern erfolglos versucht hat, und dem Franzosen Baptiste Thiery (5,85 m) durch.

Foto: IMAGO/Photo News
16.08.2026, 22:37 Uhr

Weitsprung-Wahnsinn: Sechs Zentimeter zwischen Top 5

Zentimeter-Krimi im Weitsprung der Frauen: Die ersten fünf Plätze sind am Ende gerade mal durch sechs Zentimeter voneinander getrennt. Der totale Wahnsinn. Die Italienerin Larissa Iapichino (7,00 m) holt Gold vor der Britin Jazmin Sawyers (6,99 m) und der Französin Hilary Kpatcha (6,98 m). Die Portugiesin Agate de Sousa (6,96 m) und die Deutsche Malaika Mihambo (6,94 m) gehen ultraknapp leer aus. 

16.08.2026, 22:22 Uhr

Hunter Bell lässt Birmingham ausflippen

Das Publikum in Birmingham ist aus dem Häuschen, weil Georgia Hunter Bell die Konkurrenz zum Schluss über 1500 Meter stehen lässt. Die britische Topfavoritin (4:07,78 min) verweist die Polin Klaudia Kazimierska (4:08,80 min) und die Portugiesin Patricia Silva (4:09,22 min) auf die Ränge zwei und drei.

Foto: keystone-sda.ch
16.08.2026, 22:16 Uhr

Kroatin Kolak gewinnt Speerwurf-Gold

Die Medaillen im Speerwurf sind vergeben. Sara Kolak aus Kroatien (62,43 m) gewinnt vor der Deutschen Julia Ulbricht (61,53 m) und der Serbin Adriana Vilagos (60,93 m). Hätte Leonie Hügli ihre Weite aus der Qualifikation wiederholt (62,33 m), hätte sie sensationell Silber gewonnen. Aber die Schweizerin ist bekanntlich nach drei Runden mit einer Weite von 54,55 Metern als Zehnte ausgeschieden. 

Foto: keystone-sda.ch
16.08.2026, 22:04 Uhr

Deutschland jubelt über Steeple-Doppelpodest

Wie schon bei den Frauen jubeln auch die deutschen Männer über 3000 Meter Steeple über Gold und Bronze. Frederik Ruppert (8:25,33 min) heisst der neue Europameister und Karl Bebendorf (8:26,65 min) wird wie schon vor zwei Jahren in Rom Dritter. Den deutschen Doppelsieg verhindert der Luxemburger Ruben Querinjean (8:25,61 min).

Foto: IMAGO/Beautiful Sports International
16.08.2026, 21:40 Uhr

Schweizer Sprint-Quartett verpasst das Podest

Auch keine Medaille gibts für die Schweizer Mixed-Sprintstaffel bei der EM-Premiere dieses Wettbewerbs. Das helvetische Quartett, bestehend aus Daryl Bachmann, Géraldine Di Tizio-Frey, William Reais und Fabienne Hoenke, stellt über 4x100 Meter zwar einen Landesrekord auf, muss allerdings mit Rang vier vorliebnehmen. Die Zeit: 40,87 Sekunden. 45 Hundertstel fehlen zu den Spaniern auf Platz drei. Viel Zeit bleibt bei den Schweizern beim letzten Wechsel von Reais zu Hoenke liegen. Gold geht an die Briten, bei denen Amy Hunt ihren vierten Titel in Birmingham klarmacht. Das deutsche Quartett sichert sich Silber.

Foto: keystone-sda.ch
16.08.2026, 21:32 Uhr

Quali-Heldin Hügli scheitert im Final nach drei Runden

Ihr Ausdruck im Gesicht direkt nach der Speerabgabe verrät es unmittelbar. Auch im dritten Anlauf gelingt Leonie Hügli der erhoffte Befreiungsschlag und der Sprung in die Top 8 nicht. 50,03 Meter – das wars bereits für die Frau, die in der Qualifikation noch mit 62,33 Metern glänzen konnte.

Foto: keystone-sda.ch
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