Hier stürzt Lea Meyer im letzten Wassergraben
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Vierter Platz für Deutsche:Hier stürzt Lea Meyer im letzten Wassergraben

«Bin trotzdem die beste Läuferin»
Deutsche giftelt nach fiesem EM-Sturz gegen Teamkollegin

Zwischen dem 10. und 16. August kämpfen die besten Leichtathletinnen und -athleten Europas in Birmingham um Edelmetall. Im Ticker verpasst du keinen Schweizer Einsatz und keine Medaillenentscheidung.
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Blick Sportdesk
07:31 Uhr

Das Programm der fünften Morgensession

Herzlich willkommen zum fünften Tag der Leichtathletik-EM in Birmingham. Bevor es am Abend zum ganz grossen Showdown über die 800 Meter der Frauen mit Gold-Favoritin Audrey Werro kommt, steht erstmals die Morgensession an. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Fokus besonders auf Annik Kälin, die in ihren Siebenkampf startet. Das Programm vom Freitagmorgen im Überblick:

11.35 Uhr: Siebenkampf Frauen, 100 Meter Hürden (mit Annik Kälin)
11.40 Uhr: Speerwerfen Frauen, Qualifikation A (mit Leonie Hügli)
11.50 Uhr: Stabhochsprung Männer, Qualifikation A+B (mit Justin Fournier)
12.05 Uhr: 4x400 Meter Staffel Männer, Vorläufe (Schweiz mit Dany Brand, Ricky Petrucciani, Haydn Brotschi, Lionel Spitz)
12.25 Uhr: Siebenkampf Frauen, Hochsprung A+B (mit Annik Kälin)
12.35 Uhr: 4x400 Meter Staffel Frauen, Vorläufe (Schweiz mit Mélanie Roland, Iris Caligiuri, Lena Wernli, Annina Fahr)
13 Uhr: Speerwerfen Frauen, Qualifikation B (mit Sabrina Boss)
13.05 Uhr: 1500 Meter Männer, Vorläufe

08:06 Uhr

Da brennt es gewaltig im deutschen Team!

Lea Meyer wird im Final über 3000 Meter Hindernis zur tragischen Figur. Lange sieht es für die Deutsche glänzend im Kampf um Edelmetall aus. Doch am letzten Wassergraben der Schock: Meyer stürzt und sieht ihre sicher geglaubte Medaille im Wasser versinken. Ausgerechnet ihre Landsfrau Olivia Gürth profitiert und läuft zu Bronze – Meyer bleibt nur der undankbare vierte Platz.
Gold holt sich mit Gesa Felicitas Krause ebenfalls eine Deutsche – und bekommt prompt Meyers aufgestauten Frust ab. «Es ist einem ja bewusst: Gesa will keinen Meter was machen. Die sitzt das aus und rennt dann hinten raus», stichelt Meyer frustriert im ZDF.
Für Meyer ist der Sturz ein bitteres Déjà-vu: Bereits bei der WM 2022 war sie im Wassergraben gesunken. Ihr Selbstbewusstsein lässt sie sich durch den erneuten Rückschlag auf der grossen Bühne aber nicht nehmen: «Ich behaupte trotzdem, dass ich gemeinsam mit Alice Finot die beste Hindernisläuferin Europas bin – definitiv, zu einhundert Prozent!», gibt sie sich kampflustig. «Spätestens in LA stehe ich als deutsche Rekordhalterin da. Ich gehöre an die Spitze Europas.»
Letztlich zeigt sie sich aber auch selbstkritisch: «So ein Sturz darf nicht passieren, das war einfach dämlich.» Zwar empfindet sie, dass sie eine Medaille verdient gehabt hätte, räumt aber fair ein: «Heute haben die besten Wettkämpferinnen gewonnen.»
Zudem entschuldigt Meyer sich am Freitagmorgen über die sozialen Medien für ihre Aussagen und bezeichnet ihre Wortwahl im Interview als «unprofessionell und unsportlich.» Als «sehr emotionaler Mensch» möchte sie die Interview-Zone nach solchen Rennen künftig meiden. In ihrem Statement gratuliert sie Krause zudem zu Gold und betont, dass jene verdient Europameisterin geworden ist.

Hier stürzt Lea Meyer im letzten Wassergraben
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Vierter Platz für Deutsche:Hier stürzt Lea Meyer im letzten Wassergraben
13.08.2026, 23:18 Uhr

Moser bleibt Europas Beste

Zurecht lässt sich Angelica Moser vom Publikum in Birmingham feiern. Über 4,85 Meter kommt sie zwar nicht mehr rüber, doch das ist einfach nur eine Randnotiz. Viel wichtiger: Die 28-Jährige darf sich ab sofort zweifache Europameisterin nennen. Was für ein toller Abschluss aus helvetischer Sicht an diesem vierten EM-Tag.

Foto: freshfocus
13.08.2026, 23:13 Uhr

Gold in der Tasche – die Höhenjagd geht weiter

Obwohl sie Gold bereits in der Tasche hat, springt Angelica Moser noch weiter. Der zweite Versuch über 4,85 Meter missglückt ihr zwar, aber da fehlte nicht viel.

13.08.2026, 23:10 Uhr

Wie vor zwei Jahren – Gold für Moser!

Jetzt muss Wilma Heltelä über die 4,85 Meter drüber, sonst steht Angelica Moser als Stabhochsprung-Europameisterin fest. Die Finnin reisst. Das ist die Goldmedaille für Moser. Genial, einfach genial!

Dieser Sprung sichert Angelica Moser EM-Gold
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4,80 m im ersten Versuch:Dieser Sprung sichert Angelica Moser EM-Gold
13.08.2026, 23:09 Uhr

Nur Finnin steht zwischen Moser und Gold

Marie-Julie Bonnin ist draussen. Damit hat Angelica Moser mindestens Silber auf sicher. Nur Wilma Heltelä kann die Schweizerin noch von der erfolgreichen Titelverteidigung abhalten.

13.08.2026, 23:06 Uhr

Moser allein auf Goldkurs

Bereits liegt die Stange auf 4,85 Meter. Der Grund: Wilma Heltelä und Marie-Julie Bonnin lassen die 4,80 Meter aus. Bonnin hat übrigens auch die 4,75 Meter nicht überquert.

13.08.2026, 23:04 Uhr

Moser greift erneut nach Gold

4,45 Meter, 4,60 Meter, 4,70 Meter, 4,75 Meter und jetzt 4,80 Meter – Angelica Moser meistert einfach jede Hürde direkt im ersten Anlauf und greift nun erneut nach EM-Gold. Denn die Finnin Wilma Heltelä und die Französin Marie-Julie Bonnin haben auf 4,80 Meter gerissen.

13.08.2026, 22:58 Uhr

Moser auf EM-Podest – nur die Farbe der Medaille ist unklar

Angelica Moser hat jetzt schon eine EM-Medaille auf sicher, da nur noch drei Athletinnen im Wettkampf dabei sind.

13.08.2026, 22:54 Uhr

Missratener Start verhindert Hoenkes Medaillen-Coup

Rang vier für Fabienne Hoenke (22,55 s)! Der Start misslingt ihr komplett. Da wäre EM-Edelmetall vielleicht im Bereich des Möglichen gewesen. Schade, schade, schade. Gold sichert sich – wie schon über die 100 Meter – Amy Hunt aus Grossbritannien (22,19 s) vor der Irin Rhasidat Adeleke (22,28 s) und ihrer Landsfrau Dina Asher-Smith (22,29 s).

Foto: keystone-sda.ch
13.08.2026, 22:49 Uhr

Hoenke vor dem grossen Coup?

In wenigen Augenblicken startet der 200-Meter-Final der Frauen. Wir drücken natürlich alle Fabienne Hoenke die Daumen. Gelingt ihr der Medaillen-Coup?

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