Legendäre Szene 2009 in Zürich
Usain Bolt fuhr in einer Rikscha vor – jetzt wird das Kultobjekt versteigert

Leichtathletik-Fans aufgepasst – Nostalgie pur garantiert! Wer 2009 Weltklasse Zürich geschaut hat, erinnert sich an eine spezifische Szene: Sprint-Ikone Usain Bolt wird in einer Rikscha durch den Letzi gefahren. Dieses legendäre Erinnerungsstück wird nun versteigert.
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Was ist denn da los? Supersprinter Usain Bolt wird in einer Rikscha durch den Letzigrund gefahren.
Foto: TOV

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Weltklasse Zürich versteigert Usain Bolts signierte Rikscha von 2009.
  • Erlös der Auktion fliesst vollständig in die Nachwuchsförderung des LC Zürich.
  • Aktuelles Höchstgebot 888 Franken; Rikscha von Felix Räbsamen gebaut
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Es gibt Momente im Sport, die man einfach nie vergisst. Wer am 28. August 2009 bei Weltklasse Zürich im Letzigrund live dabei war oder gebannt vor dem Fernseher sass, erlebte einen geschichtsträchtigen Abend. Unvergessen ist zum einen der sensationelle Stabhochsprung-Weltrekord von Jelena Issinbajewa (44) auf 5,06 Meter, der bis heute unangetastet blieb.

Doch es gab noch einen weiteren Moment, der sich für immer ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat. In der Hauptrolle: kein Geringerer als Sprint-Ikone Usain Bolt (heute 39).

2009 – Bolt wird im Letzi herumchauffiert

Der Jamaikaner war – wie eigentlich immer bei Leichtathletikanlässen dieser Zeit – das absolute Highlight des Abends. Kein Wunder, schliesslich hatte er keine zwei Wochen zuvor bei der WM in Berlin seine bis heute ungeschlagenen Weltrekorde über 100 und 200 Meter aufgestellt. Bei der Athletenpräsentation im Letzi kam es schliesslich zu einer legendären Szene: Bolt wurde in einer Rikscha durch das tobende Stadion gefahren.

Nun bietet sich für Leichtathletikfans und Sammler eine seltene Gelegenheit: Weltklasse Zürich versteigert die originale Usain-Bolt-Rikscha vom Meeting 2009 – die zudem die persönliche Signatur des Sprint-Königs trägt. Ein historisches Souvenir, das nun ein neues Zuhause sucht. Das Mindestgebot betrug 100 Franken, aktuell steht das Höchstgebot bei 888 Franken.

Blick hat bei Elisabeth Walden, Head of Media & Public Relations von Weltklasse Zürich, nachgefragt, wie es zu der Idee kam, die Rikscha zu versteigern.

Verkauf dient gutem Zweck

Hinter dem geschichtsträchtigen Gefährt steckt eine leidenschaftliche Geschichte. Wie Walden erzählt, wurde die Rikscha damals von Felix Räbsamen gebaut, einem Rikscha-Bauer und Leichtathletikfan vom Fahrradladen Veloschür in Wil SG. Räbsamen war übrigens auch der Mann, der die Leichtathletiklegende damals höchstpersönlich durch das Stadion chauffierte. Wer sich erinnert: Die beiden tauschten dann noch die Rollen und die Sprint-Ikone kutschierte Räbsamen herum – der heute noch Gänsehaut bekomme, wenn er an diesen Abend denke, so die Pressesprecherin.

Da Räbsamen nun sein Lager auflöse, sei er mit dem Erinnerungsstück an die Organisatoren von Weltklasse Zürich gelangt. Er habe nachgefragt, ob man Verwendung für die Handrikscha – so der offizielle Name – habe. Bei Weltklasse Zürich erachte man dies als eine tolle Sache für die Leichtathletikcommunity. Walden betont: «Wir wollten dieses Stück Geschichte noch einmal aufleben lassen und es für den guten Zweck versteigern.» So fliesse der Erlös der Auktion komplett in die Nachwuchsförderung des LC Zürich.

«Wir hoffen auf Win-win-Geschichte»

Bezüglich des erwarteten Erlöses sagt Walden: «Eigentlich ist jeder Betrag, der zusammenkommt, super.» Man hoffe jedoch auf grosses Interesse, damit ein möglichst hoher Betrag für die Entwicklung junger Leichtathletik-Talente generiert werden kann.

Gleichzeitig hoffe man auf eine echte Win-win-Geschichte: «Wir wünschen uns, dass ein echter Leichtathletikfan dieses ganz besondere Unikat ergattert und wir ihm oder ihr damit eine grosse Freude machen können.»

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