Fribourgerin siegt zu Hause
Werro begeistert – verpasst aber neuen Rekord

Audrey Werro läuft beim Meeting in Fribourg auch über die 400 Meter als Siegerin ins Ziel. Léa Sprungers Schweizer Rekord von 50,52 Sekunden kann die 800-Meter-Spezialistin mit ihrer Siegerzeit von 51,33 Sekunden aber nicht pulverisieren.
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Audrey Werro gewinnt beim Fribourg International Meeting die 400 Meter.
Foto: keystone-sda.ch
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Beim Fribourg International Meeting sind alle Augen auf die Lokalmatadorin und 800-Meter-Gigantin Audrey Werro (22) gerichtet, die das absolute Highlight dieses Leichtathletikabends ist. Doch bevor die Fribourgerin bei ihrem Heimspiel an den Start gehen und dabei für einmal Jagd auf den Schweizer Rekord über die 400 Meter machen kann, ist noch etwas Geduld gefragt. Die Stimmung im Stade Universitaire St-Léonard ist jedoch schon von Anfang an atemberaubend.

Kurz vor 18 Uhr fällt die grossartige Stimmung in Fribourg vorübergehend ins Wasser – und zwar wortwörtlich. Die Hürden für die Vorläufe der Frauen über 100 Meter stehen bereits bereit, als Petrus den Organisatoren sowie den Athletinnen und Athleten einen Strich durch die Rechnung macht: Ein heftiges Unwetter zieht über das Stadiongelände – inklusive eines malerischen Regenbogens am Himmel. Die Konsequenz? Der Zeitplan verzögert sich ein wenig. Doch trübt das die Stimmung? Absolut nicht!

Schweizer Rekord verpasst – Fans jubeln trotzdem

Die zahlreichen Fans lassen sich die Laune nicht verderben – ans Gehen denkt hier niemand. Trotz der nassen – wenn auch kurzen – Unterbrechung bleiben die Ränge dicht besetzt, denn den grossen Showdown der einheimischen Überfliegerin will sich niemand entgehen lassen.

Knapp nach 22.30 Uhr ist es dann endlich so weit: Als Werro die Bahn betritt, bebt das Stadion unter dem frenetischen Jubel des Heimpublikums. Getragen von dieser Kulisse stürmt die Freiburgerin in 51,33 Sekunden zum Sieg. Für den Schweizer Rekord von Léa Sprunger (36), die 2018 eine Rekordzeit von 50,52 Sekunden gelaufen war, reicht es an diesem Abend zwar (vorerst) noch nicht – die Freude der Fans, die Ausnahmeathletin von ganz nah miterlebt zu haben, schmälert dies jedoch nicht.

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