Doping-Probe verweigert
Vizeweltmeisterin kurz vor Leichtathletik-WM suspendiert

Die Leichtathletik-WM in Tokio wird ohne Diribe Welteji über die Bühne gehen. Aufgrund eines möglichen Dopingverstosses wurde die Äthiopierin suspendiert.
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Diribe Welteji darf an der Leichtathletik-WM nicht antreten.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Diribe Welteji von der Leichtathletik-WM in Tokio suspendiert
  • Welteji verweigerte im Mai eine Dopingprobe ohne plausiblen Grund
  • Der CAS-Entscheid erfolgte nach Berufung von World Athletics am 12. August

Die äthiopische Medaillenanwärterin Diribe Welteji darf nicht an der Leichtathletik-WM in Tokio antreten. Der Sportgerichtshof CAS in Lausanne suspendierte die WM-Zweite von 2023 wegen eines möglichen Verstosses gegen die Anti-Doping-Bestimmungen.

Die 23-Jährige soll sich im Mai ohne plausiblen Grund geweigert haben, eine Probe abzugeben. Äthiopiens Nationale Anti-Doping-Behörde hatte am 21. Mai ein Verfahren eingeleitet, die Mittelstrecklerin jedoch am 12. August freigesprochen. Daraufhin legte der Weltverband World Athletics Berufung beim CAS ein – mit Erfolg.

Welteji, die Dritte der Weltjahresbestenliste, wollte am Samstag eigentlich im Vorlauf über 1500 Meter antreten. Auch die Teilnahme am 800-m-Wettkampf war geplant.

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