Diamond-League-Meeting in Rabat
Werro stellt neuen Meeting-Rekord auf

Audrey Werro brilliert beim Diamond-League-Meeting in Rabat – sie gewinnt ihren Lauf mit einem neuen Meeting-Rekord. Auch Ditaji Kambundji, Angelica Moser, Ajla del Ponte und Léonie Pointet waren im Einsatz.
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Audrey Werro gewinnt ihr zweites Diamond-League-Rennen. (Archivbild)
Foto: keystone-sda.ch
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Beim Diamond-League-Meeting in Rabat gehen mit Ditaji Kambundji (24), Audrey Werro (22), Angelica Moser (28), Ajla del Ponte (29) und Léonie Pointet (25) fünf Schweizer Athletinnen an den Start.

Werro siegt mit Meeting-Rekord

Überragender Auftritt von Audrey Werro: Die Schweizerin dominiert den 800-Meter-Lauf und stürmt in einer neuen Saisonbestzeit von 1:56,56 Minuten zum Sieg. Für die Fribourgerin ist es der zweite Triumph auf Diamond-League-Stufe. Das i-Tüpfelchen: Sie knackt den zehn Jahre alten Meeting-Rekord von Caster Semenya (35) um acht Hundertstelsekunden.

Derweil belegt Ditaji Kambundji im Rennen über 100 Meter Hürden den sechsten Platz. Mit einer Zeit von 12,66 Sekunden blieb sie nur hauchdünn – um vier Hundertstel – über ihrer bisherigen Saisonbestmarke. Der Sieg geht an Weltrekordhalterin Tobi Amusan (29), die das Rennen in 12,28 Sekunden für sich entscheidet und ihr Meeting-Rekord vom Vorjahr (12,45) deutlich verbessert.

Im Stabhochsprung überspringt Angelica Moser – nach der ausgelassenen Anfangshöhe von 4,30 Metern – die 4,45 und 4,60 Meter jeweils erst im zweiten Versuch. Die 4,70 Meter packt sie dann ebenfalls im zweiten Versuch und egalisiert damit ihre Saisonbestleistung. Bei der nächsten Höhe von 4,80 Metern reisst sie dann jedoch dreimal und beendet den Wettkampf gleichauf mit der Amerikanerin Katie Moon (34) auf dem dritten Rang. Den Sieg holt sich die Australierin Nina Kennedy (29) mit übersprungenen 4,80 Metern.

Ajla del Ponte (29) beendet den 100-Meter-Lauf – den die Jamaikanerin Tina Clayton (21) in 10,85 Sekunden gewinnt – trotz guten Starts mit einer Zeit von 11,40 Sekunden auf dem letzten Platz. Über die 200 Meter darf sie kurz darauf noch einmal ran. Doch auch diesen Lauf beendet sie mit 23,99 Sekunden auf dem letzten Rang – über eine Sekunde hinter der zweiten Schweizerin in diesem Lauf, Léonie Pointet, die mit 22,85 Sekunden Vorletzte wird. Die Amerikanerin Cambrea Sturgis (27) gewinnt das Rennen in 22,21 Sekunden.

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