WM-Traum lebt
Handball-Nati kommt im Playoff-Hinspiel mit blauem Auge davon

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bezwingt die Schweiz zu Hause im Playoff-Hinspiel Italien mit 32:29. Ob die Handball-Nati sich für die WM 2027 in Deutschland qualifiziert, entscheidet sich am Sonntag in Faenza.
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Noam Leopold und die Schweizer Handball-Nati bezwingen Italien im Playoff-Hinspiel mit 32:29.
Foto: keystone-sda.ch

Mit einem Drei-Tore-Polster nimmt die Schweizer Handball-Nati der Männer das Rückspiel der WM-Playoffs am Sonntag in Italien in Angriff. Dass zu Hause im Hallenstadion in Zürich nicht mehr herausschaut, liegt an der missratenen Startphase.

«Es ist viel zu hektisch», kritisiert Cheftrainer Andy Schmid sein Team während seines ersten Time-outs. Mehrfach liegen die Schweizer mit sechs Toren im Rückstand. Alarmierend! «Emotional waren wir nicht auf der Höhe. Nach zehn, fünfzehn Minuten wurde es besser», erklärt Kreisläufer Lukas Laube nach dem Match.

Nikola Portner hilft tatkräftig mit, damit die favorisierten Schweizer den Tritt doch noch finden, indem er die Italiener bei den Siebenmetern schier zur Verzweiflung treibt. Deren fünf pariert der Nati-Keeper während der gesamten 60 Minuten.

In der 34. Minute geht die Schweiz dank Felix Aellen mit 19:18 in Führung. Einholen lässt sie sich danach nicht mehr. Aber wegziehen kann sie zugleich auch nicht. Heisst: Das Rückspiel in Faenza wird zum heissen Tanz für die Schmid-Equipe. Laube: «Am Sonntag müssen wir von Sekunde eins an bereit sein. Italien wird Gas geben und um alles kämpfen.»

Ob die WM 2027 in Deutschland mit der Schweiz stattfindet? In vier Tagen wissen wir mehr.

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

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