Obwohl das Weiterkommen aufgrund des um 23 Treffer schlechteren Torverhältnisses im Vergleich mit Frankreich nur noch theoretischer Natur war, war es für die Schweizer eine äusserst wichtige Partie. Denn mit einem Unentschieden wären sie in den WM-Playoffs im Mai gesetzt gewesen und hätten somit einen schwächeren Gegner zugelost erhalten. Dieses Ziel wurde nun auf bittere Art und Weise verpasst.
Einem Punkt kommen die Schweizer trotz eines 9:13-Rückstandes zur Pause sehr nahe. Sie starten in der zweiten Halbzeit eine Aufholjagd, in der 51. Minute gleichen sie zum 23:23, vier Minuten später gehen sie mit 25:24 erstmals seit dem 5:4 (15.) in Führung. Nach dem 27:26 (57.) gelingt den Schweizern dann aber kein Treffer mehr. Zunächst unterläuft Andy Schmid ein technischer Fehler, dann bringt Manuel Zehnder den Ball nicht im Tor unter. So setzt es die siebte Niederlage in Serie gegen Nordmazedonien ab.
Rekordtorschütze Schmid
Schmid kann sich immerhin damit trösten, dass er Marc Baumgartner als bester Schweizer Länderspiel-Torschütze ablöst. Der fünffache Bundesliga-MVP ist zwölfmal erfolgreich und totalisiert nun 1094 Treffer, das ist einer mehr als Baumgartner. Mit der Niederlage geht seine grosse Karriere zu Ende, ab kommendem Sommer wird er das Amt des Nati-Trainers übernehmen. (SDA)
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