Fazit:
Das Spitzenspiel der WM-Qualifikationsgruppe L zwischen Tschechien und Kroatien endet mit 0:0. Das Spiel hatte vor den beiden Toren herzlich wenig zu bieten. Stattdessen fand das Spielgeschehen fast über die gesamten 90 Minuten im Mittelfeld statt. Kroatien wollte nicht so richtig nach vorne spielen, war zufrieden mit dem 0:0 und Tschechien konnte nicht. Die Abwesenheit von Star-Stürmer Patrik Schick schmerzte den Gastgebern heute sehr. So bleibt Kroatien Tabellenführer der Gruppe und steht schon mit einem Bein in der Tür, die die Qualifikation für die WM 2026 bedeutet. In den verbleibenden drei Spielen treffen die Kroaten auf Gibraltar, Färöer und Montenegro, die alle samt als leichte Gegner gelten. Tschechien muss wohl den Weg über die Playoffs gehen, um sich doch noch zu qualifizieren.
Spielende
Jetzt zeigen die Tschechen sich doch nochmal in der Offensive. Černý kommt linksaussen zur Flanke, sucht dabei Chorý im Strafraum. Livaković hat den Braten gerochen, stürmt aus seinem Tor und klärt resolut mit den Fäusten.
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2
Von den Tschechen kommt in der Schlussphase so gut wie nichts. Die Puste ist raus bei den Gastgebern, die nicht mehr an einen Sieg glauben. Kroatien spielt es locker runter und hält die Gastgeber weit vom eigenen Tor weg.
Modrić steckt Gvardiol im linken Halbraum mit dem Aussenrist durch, sodass der Linksverteidiger in den Strafraum eindringen kann. Vitík passt auf und klärt die Situation, verursacht aber einen Eckball, der den Kroaten Zeit einbringt.
Modrićs schnelle Ausführung eines Freistosses gibt den Kroaten auf links viel Platz. Der auffällige Ivanović, sucht Fruk im Zentrum, wird aber von Coufal gestoppt.
Kramarić bekommt zentral vor dem Sechzehner den Ball, nimmt ihn mit der Brust an und zieht sofort volley mit links ab. Das Leder zischt zwei Meter am rechten Pfosten vorbei.
Černý serviert den Ball von links auf den Kopf von Chorý. Der Stürmer kann die Kugel aber nicht aufs Tor befördern, weil die Hereingabe zu hoch angesetzt war.
Ivanović dribbelt über links bis in den Strafraum und legt für Sučić ab. Der Mittelfeldmann nimmt die Kugel aus rund 16 Metern direkt, kann sie aber nicht wirklich gut platzieren, sodass Kovář parieren kann.



