Es gibt Spieler bei der Nati, die wollen regelmässig ein Update, und es gibt solche, die wollen bis zum Ende der WM gar nichts wissen. Gemeint sind interessierte Klubs für einen Transfer. Während die ganze Fussballwelt über Johan Manzambi spricht, stehen mindestens 17 Nati-Stars im Fokus des Transfermarkts, mit der Wahrscheinlichkeit, dass in den kommenden Wochen etwas passieren könnte. Blick sagt dir, wie heiss die jeweiligen Nati-Aktien gehandelt werden.
Gregor Kobel – lauwarm
Die Schweizer Nummer 1 hielt seinen Kasten in der Bundesliga 15 (!) Mal sauber, erhielt bei Dortmund die wenigsten Gegentore der gesamten Liga und wies von allen Stammtorhütern auch die beste Paradenquote auf. Die Frage, ob Kobel in diesem Sommer den Schritt zu einem ganz grossen Klub macht, hat inzwischen schon fast jährliche Tradition. Vor einem Jahr konnte er dem Lockruf aus der Premier League widerstehen. Und in diesem Sommer? «Im Fussball weiss man nie, was passiert, aber es gibt diesbezüglich nichts Neues zu berichten», sagt Gregor Kobel nach der WM-Gruppenphase.
Marvin Keller – heiss
Bei der WM wird die Nummer drei der Nati nicht zu Einsätzen kommen. Doch die erste volle Saison als klare Nummer 1 bei YB hat Lust auf mehr gemacht. In der Hauptstadt ist man sich bewusst, dass Keller mit 23 den nächsten Schritt machen könnte. An konkreten Interessenten fehlt es aber noch – zuletzt wurde darüber berichtet, dass Hull City, Ajax Amsterdam und Brighton Keller beobachten.
Aurèle Amenda – heiss
Zuletzt hat Amenda endlich den Durchbruch geschafft und ist zum Stammspieler in der Verteidigung von Eintracht Frankfurt geworden. Während er bei der WM noch keine Minute spielen durfte, sorgt er neben dem Platz für Aufsehen: Premier-League-Aufsteiger Coventry City macht den 22-Jährigen zum klubinternen Rekordtransfer mit einer Ablöse von rund 20 Millionen Franken. Eine Bestätigung steht noch aus, doch der Deal ist durch.
Nico Elvedi – heiss
Zeigt überragende Leistungen mit der Nati und hat nur noch ein Jahr Vertrag bei Gladbach. Ideale Voraussetzungen für den 29-Jährigen, nach elf Jahren am Niederrhein eine neue Herausforderung zu finden. Der Bundesligist will verlängern, Okafor-Klub Leeds United will ihn in die Premier League locken. Spielt er weiter so, wird Leeds nicht der einzige Klub bleiben.
Eray Cömert – heiss
Per Ende Juni ist sein Vertrag bei Valencia ausgelaufen, obwohl der 28-Jährige in der Rückrunde Stammspieler gewesen ist. Verabschiedet wurde Cömert aber noch nicht von seinem Klub. Ob es zur Verlängerung kommt? Klar ist: Die einst heisse Spur zu Union Berlin ist erloschen. Auch über das Interesse von Urs Fischers Mainz wurde gegen Ende der Saison berichtet.
Ricardo Rodriguez – heiss
Seit dem 1. Juli ist Ricardo Rodriguez ohne Klub, nach dem Sechzehntelfinal hat sich der 33-Jährige von den Fans von Betis Sevilla verabschiedet. Mit seinen Topleistungen in den vier WM-Spielen ist es keine Überraschung, dass Rodriguez als ablösefreier Spieler begehrt ist. Rodriguez selber fokussiert sich aktuell nur auf die WM, hinter den Kulissen gibt es aber Gespräche über seine Zukunft. Interessenten kommen aus Spanien, Italien, Griechenland, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Spielt Rodriguez weiter so, werden diese nicht weniger, und er wird nach Turnierende die Qual der Wahl haben. Eine Rückkehr in die Schweiz ist derweil so gut wie ausgeschlossen.
Michel Aebischer – heiss
Nach dem Abstieg mit Pisa ist ein Wechsel von Michel Aebischer so gut wie sicher. «Meine Berater machen das gut und wir schauen nach der WM», sagt Aebischer nach dem Sieg gegen Algerien im Sechzehntelfinal. Cagliari, Augsburg und der HSV wurden zuletzt als Interessenten genannt. Eine Rückkehr in die Schweiz schliesst auch er aus.
Zeki Amdouni – lauwarm
Während sich Amdouni von einer schweren Knieverletzung zurückgekämpft hat, ist sein Klub Burnley erneut aus der Premier League abgestiegen. Ob der 25-Jährige Lust hat, in der zweithöchsten Liga zu spielen? Oder es als Chance sieht, nach langer Zeit wieder regelmässig Spielpraxis zu sammeln? Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Breel Embolo – lauwarm
Der Nati-Stürmer ist erst im letzten Sommer nach Rennes gewechselt und dennoch reissen die Spekulationen nicht ab, wonach er dem Ruf der Wüste aus Saudi-Arabien zumindest nicht abgeneigt wäre. Während der WM ist bekannt geworden, dass Embolo zur Agentur Team Raiola wechselt. Einst gegründet vom verstorbenen Star-Berater Mino Raiola. Ob das ein Zeichen ist? «Ich kann ehrlich gesagt nichts dazu sagen, weil ich noch keinen Kontakt zu irgendeinem Klub hatte», sagte Embolo über die Saudi-Gerüchte Ende Mai zu Blick.
Remo Freuler – heiss
Seit dem 1. Juli hat Freuler keinen Vertrag mehr bei Bologna. Doch verabschiedet wurde der 34-Jährige bisher nicht. Ein Angebot für eine Verlängerung soll der Mittelfeldspieler auf dem Tisch haben. Doch auch die Konkurrenz in der Serie A verfolgt Freulers Situation ganz genau. Darunter die AS Roma und Juventus Turin, wie italienische Medien berichten.
Cedric Itten – Unterschrift trocken
Mit 15 Toren in 30 Spielen konnte Itten zwar den Abstieg von Fortuna Düsseldorf in die 3. Bundesliga nicht verhindern, sich aber für höhere Aufgaben empfehlen. Die Zukunft heisst Werder Bremen in der Bundesliga.
Ardon Jashari – kalt
Die Zukunft im Nati-Mittelfeld gehört Jashari. Doch wo geht es auf Klubebene weiter nach einer schwierigen Saison bei der AC Milan? Como und Atalanta Bergamo sollen laut italienischen Medien Interesse bekunden, aber Jasharis neuer Trainer Ruben Amorim soll fest mit Jashari in Mailand planen.
Johan Manzambi – heiss
Schon nach der Saison beim SC Freiburg war klar, dass Manzambi in diesem Sommer den grossen Schritt ins Obergeschoss des Weltfussballs machen wird. Mit seinen Leistungen an der WM steigt sein Marktwert fast minütlich. Bis auf Interesse von Newcastle ist derweil noch nichts öffentlich geworden, Manzambi selbst will während der WM nichts davon wissen. Berater Ismaël Piller und Bruder Holly Manzambi sind im stetigen Austausch. «Schon vor der WM war das Interesse gross. Durch seine Auftritte hat das nochmals deutlich zugenommen», sagt Piller. Manzambi wird wechseln, die Frage ist, zu welchem Topklub.
Dan Ndoye – heiss
Sein erstes Jahr in der Premier League war nicht von Erfolg geprägt. Vier (!) unterschiedliche Trainer hatte Nottingham Forest in einer Saison. In Italien heisst es, Akanji-Klub Inter verfolge Ndoye wie schon vor einem Jahr mit grossem Interesse. Aber auch gut möglich, dass der neue Nottingham-Trainer Oliver Glasner mit seinem offensiven Spielstil auf die Nati-Rakete setzen will.
Ruben Vargas – heiss
Der FC Sevilla hat finanzielle Probleme, Vargas würde gerne im internationalen Geschäft mitmischen nach zwei Saisons im spanischen Abstiegskampf. Von einem Transfer könnten beide profitieren. Vor einem Jahr wollte Villarreal Vargas holen, zuletzt wurde über Interesse aus der Türkei berichtet. Zeigt Vargas weiter Leistungen wie zuletzt an der WM, werden Klubs aus den Top-5-Ligen anklopfen, wenn sie es nicht schon getan haben.
Djibril Sow – lauwarm
«Ich bin in einem Alter, in dem ich gerne nochmals eine neue Herausforderung annehmen würde», sagt Sow vor der WM zu Blick. Für den 29-Jährigen gilt das Gleiche wie für Vargas. Sow könnte dem klammen FC Sevilla Geld einbringen. Im Winter lehnte er einen Wechsel in die Premier League ab. Einen Transfer will Sow nicht erzwingen, dafür liebt er die andalusische Lebensqualität zu sehr. Das Gesamtpaket und die Perspektive müssen stimmen.
Granit Xhaka – abgekühlt
Der Nati-Captain sorgte für die grössten Transfer-Schlagzeilen in den vergangenen Tagen im Schweizer Camp. Sensationstransfer zu Chelsea und seinem früheren Trainer Xabi Alonso? Mit den Blues ist sich Xhaka einig, doch die Klubs waren weit davon entfernt. Laut Blick-Informationen ist der Deal vorerst vom Tisch. Xhaka bleibt in Sunderland.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Mexiko | 3 | 6 | 9 | |
2 | Südafrika | 3 | -1 | 4 | |
3 | Südkorea | 3 | -1 | 3 | |
4 | Tschechien | 3 | -4 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schweiz | 3 | 4 | 7 | |
2 | Kanada | 3 | 5 | 4 | |
3 | Bosnien und Herzegowina | 3 | -1 | 4 | |
4 | Katar | 3 | -8 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Brasilien | 3 | 6 | 7 | |
2 | Marokko | 3 | 3 | 7 | |
3 | Schottland | 3 | -3 | 3 | |
4 | Haiti | 3 | -6 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | USA | 3 | 4 | 6 | |
2 | Australien | 3 | 0 | 4 | |
3 | Paraguay | 3 | -2 | 4 | |
4 | Türkei | 3 | -2 | 3 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Deutschland | 3 | 6 | 6 | |
2 | Elfenbeinküste | 3 | 2 | 6 | |
3 | Ecuador | 3 | 0 | 4 | |
4 | Curacao | 3 | -8 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Niederlande | 3 | 6 | 7 | |
2 | Japan | 3 | 4 | 5 | |
3 | Schweden | 3 | 0 | 4 | |
4 | Tunesien | 3 | -10 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Belgien | 3 | 4 | 5 | |
2 | Ägypten | 3 | 2 | 5 | |
3 | Iran | 3 | 0 | 3 | |
4 | Neuseeland | 3 | -6 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Spanien | 3 | 5 | 7 | |
2 | Kap Verde | 3 | 0 | 3 | |
3 | Uruguay | 3 | -1 | 2 | |
4 | Saudi Arabien | 3 | -4 | 2 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Frankreich | 3 | 8 | 9 | |
2 | Norwegen | 3 | 1 | 6 | |
3 | Senegal | 3 | 2 | 3 | |
4 | Irak | 3 | -11 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Argentinien | 3 | 7 | 9 | |
2 | Österreich | 3 | 0 | 4 | |
3 | Algerien | 3 | -2 | 4 | |
4 | Jordanien | 3 | -5 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kolumbien | 3 | 3 | 7 | |
2 | Portugal | 3 | 5 | 5 | |
3 | Demokratische Republik Kongo | 3 | 1 | 4 | |
4 | Usbekistan | 3 | -9 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | England | 3 | 4 | 7 | |
2 | Kroatien | 3 | 0 | 6 | |
3 | Ghana | 3 | 0 | 4 | |
4 | Panama | 3 | -4 | 0 |



















