Die Schlussphase des WM-Spiels zwischen der Schweiz und den Bosniern (0:0 bis zur 74. Minute, 4:1 am Ende) verläuft spektakulär. Noch ein bisschen Extra-Nervenkitzel erlebt dabei Luca Jaquez. An der Nati-PK gesteht er: «Ich war ein bisschen überrascht, dass ich noch reingekommen bin. Es war alles sehr hektisch im letzten Moment.»
Cheftrainer Murat Yakin wechselt den Verteidiger des VfB Stuttgart in der 86. Minute für Silvan Widmer ein und ermöglicht ihm so sein WM-Debüt. Dabei gehört Jaquez nicht zu der Gruppe von Nati-Akteuren, die sich in der zweiten Halbzeit eingelaufen haben. «In der 85. Minute wurde ich noch kurz zum Einwärmen geschickt. Für solche Momente muss man bereit sein. Und ich war es», sagt Jaquez.
Das WM-Debüt-Shirt werde er auf jeden Fall für sich behalten, versichert der 23-Jährige. Seine Feuertaufe vor Ort miterlebt hat unter anderem seine Freundin Anastasia. Jaquez: «Die Momente mit der Familie sind für mich hier sehr wichtig.» Ernst gilt es für die Nati am kommenden Mittwoch wieder. Gegen Kanada geht es in Vancouver um Platz eins. «Der Gruppensieg hat Priorität», stellt Jaquez klar.
Die Pressekonferenz mit Luca Jaquez im Ticker zum Nachlesen.