Nati im Distanz-Mittelfeld
Kein Team reiste so weit wie Spanien – Nachteil im Final?

Die Schweiz legte an der WM über 10'000 Flugkilometer zurück, während Mexiko in Bezug auf die Reiseplanung von den Co-Gastgebern am meisten profitierte.
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Während der WM mussten die Nationalmannschaften viele Kilometer zurücklegen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Spanien und Argentinien spielen am Sonntag in New Jersey um den WM-Titel
  • Spanien legte während der WM über 16'000 Flugkilometer zurück
  • Tschechien fliegt pro Spiel am meisten: über 12'000 Kilometer insgesamt
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Von den insgesamt 104 WM-Spielen stehen nur noch zwei an. Am Samstag kämpft Frankreich in Miami (23.00 Uhr Schweizer Zeit) gegen England um den dritten Platz. Einen Tag später steigen Spanien und Argentinien in New Jersey (21.00 Uhr Schweizer Zeit) in das Duell um den Weltmeistertitel.

In einer Wertung sind die Spanier bereits vor dem Anpfiff auf Platz eins. Der Finalist wird am Sonntag während der WM über 16'000 Flugkilometer zurückgelegt haben. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass die Spanier bei ihrer Reiseplanung das gleiche Schema wie die Schweizer Nati angewendet haben.

Acht Flüge für sechs Spiele

Die Schweizer haben ihr WM-Quartier in San Diego aufgeschlagen und haben von dort für die Gruppenspiele jeweils eine Hin- und Rückreise an die Spielorte zurückgelegt. Ab der K.o.-Phase sind die Schweizer dann zwischen den Partien nicht mehr nach San Diego zurückgekehrt. So kommt die Nati auf über 10'000 zurückgelegte Flugkilometer. Somit sind Xhaka und Co. für sechs Spiele acht Mal in den Flieger gestiegen.

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Die Spanier sind hingegen nach dem gleichen Schema für acht Partien elf Mal abgehoben und legen dabei die grösste Distanz zurück. Anders sieht es beim Finalgegner Argentinien aus. Die Südamerikaner haben während der WM lediglich 9'200 Flugkilometer zurückgelegt. Das Team rund um Messi hat sich in Kansas City einquartiert und absolviert mit Ausnahme des Finals alle Partien in den Südstaaten (Missouri, Texas, Georgia, Florida).

Unterschiede bei den Gastgebern

Mexiko hat von den drei Gastgeberländern mit 1'864 Flugkilometern die kleinste Reisedistanz zurückgelegt. Bis auf eine Partie in Guadalajara haben El Tri alle Spiele im Aztekenstadion ausgetragen. Die USA haben alle Spiele in der Westküstenregion absolviert (Los Angeles, Seattle, San Francisco) und kommen dabei auf 4'742 zurückgelegte Flugkilometer.

Anders sieht es beim dritten Co-Gastgeber aus. Für das erste Spiel reisten die Kanadier von ihrem Quartier in Vancouver nach Toronto und mussten später noch nach Los Angeles und Houston fliegen. Die Ahornblätter kommen so auf über 10'000 Flugkilometer.

Die Tschechen sind pro Spiel am meisten geflogen

Am härtesten trifft es in Bezug auf die Reisedistanz während der WM die Tschechen. Wenn man vom gleichen Reiseschema der Nati ausgeht, hat die tschechische Nationalmannschaft trotz Vorrunden-Out über 12'000 Flugkilometer zurückgelegt. Damit klassieren sie sich von allen 48 Teams auf dem dritten Platz hinter Spanien und England.

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