«Müssen mit beiden Beinen auf den Boden kommen»
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Xhaka angefressen nach Remis:«Müssen mit beiden Beinen auf den Boden kommen»

Nächster WM-Alarm von Xhaka
«Wir sind nicht so weit, wie vor dem Turnier gedacht»

Rodriguez muss nach der Enttäuschung gegen Katar direkt zur Dopingkontrolle, Granit Xhaka zündet den nächsten Weckruf und Manuel Akanji bleibt optimistisch. Die Reaktionen der Nati-Stars nach dem WM-Start in San Francisco.
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Die Enttäuschung ist gross nach dem katarischen Nackenschlag in der Nachspielzeit.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Nati startet mit 1:1 gegen Katar ins WM-Turnier
  • Granit Xhaka kritisiert fehlende Disziplin und fordert Selbstreflexion des Teams
  • Nati reist nach San Diego, Sonntag Training für Ersatzspieler geplant

Zwei Minuten trennen einen zumindest ergebnistechnisch makellosen Schweizer Start ins Turnier – und den Fehlstart, den man sich nun mit dem 1:1 eingebrockt hat. Ricardo Rodriguez war der Erste, der die gefühlte Niederlage vor den Journalisten erklären musste. Zuvor musste der 33-Jährige nach seinem 13. WM-Spiel und dem damit verbundenen Nati-Rekord noch zur Dopingkontrolle.

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Seine Analyse fällt nüchtern aus: «Wir haben einfach die Chancen nicht gemacht. Wenn wir in der ersten Hälfte ein zweites Tor machen, wird das ein komplett anderes Spiel», sagt Rodriguez. Gleichzeitig macht er auch auf die Ausgangslage aufmerksam. «Wir haben einen Punkt geholt, alle anderen haben einen Punkt geholt. Es geht weiter, das Leben geht weiter. Ich bin überzeugt, dass wir gegen Bosnien ein gutes Spiel machen.»

Granit Xhaka hebt wieder den Mahnfinger

Deutlich kritischer ist Granit Xhaka, der ebenfalls sein 13. WM-Spiel absolviert hat und den Nati-Rekord mit Rodriguez teilt. «Wir haben in der zweiten Hälfte nicht mehr den Rhythmus gefunden, der uns in der ersten Halbzeit stark gemacht hat», analysiert Xhaka zu Beginn. Und hebt dann bereits zum zweiten Mal innert einer Woche den Mahnfinger: «Wenn man keine Disziplin auf dem Platz hat, kann man auch gegen Katar nicht gewinnen.» Man müsse viele Sachen ändern nach der gezeigten Leistung im San Francisco Bay Area Stadium.

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«Erstmal müssen wir mit beiden Beinen auf den Boden kommen und realisieren, dass wir nicht so weit sind, wie wir vor dem Turnier gedacht haben», so der Captain. Man habe von der besten WM aller Zeiten gesprochen. «Wir müssen jetzt zuerst mal die Realität sehen und ich denke, dass uns das Ergebnis als Mannschaft guttut. So sehen wir, wo wir stehen und erkennen, dass wir mehr machen müssen, als wir vielleicht denken.» Es sind Aussagen, die es erneut in sich haben. Wie schon nach dem Testspiel gegen Australien fühlt sich der Captain genötigt, an die Mannschaft zu appellieren.

Akanji: «Alles ist noch offen»

Im Anschluss gibt es eine rund 60-minütige Pause der Medienaktivitäten. Die Fifa hat der Mannschaft ermöglicht, in einem geschützten Bereich die mitgereisten Familienmitglieder zu treffen. Die Zeit mit den Liebsten scheint gewirkt zu haben. Die erste Enttäuschung scheint sich bereits etwas gelegt zu haben, als die Ersatzspieler Luca Jaquez, Christian Fassnacht oder Cedric Itten das Stadion verlassen. Remo Freuler grüsst sogar die anwesenden Schweizer Journalisten. Einzig Miro Muheim scheint noch etwas angefressen zu sein – kein Wunder, er war beim Gegentor kurz vor Schluss mittendrin.

Kurz bevor der Bus in Richtung Flughafen abfährt, kommt mit Manuel Akanji der nächste Anführer und stellt sich den kritischen Medienfragen. Er will nach dem überraschenden 1:1 gegen Katar allerdings nicht schwarzmalen. «Das Gute ist, dass es im ersten Gruppenspiel passiert ist. Alle haben einen Punkt. Alles ist noch offen», so der Abwehrchef. Theoretisch könne man ja sogar als einer der besten Gruppendritten in die nächste Runde kommen, erklärt Akanji. Doch: «Das ist ganz sicher nicht unser Anspruch, wir wollen als Erster aus der Gruppe kommen.»

Kurzfristig einberufenes Training in San Diego

Obwohl der Mannschaftsbus kurz nach 16 Uhr bereits abfahrbereit ist, gibt auch Nati-Goalie Gregor Kobel zum Abschluss noch einen Einblick in seine Gefühlswelt: «Es ist superbitter und eine grosse Enttäuschung, dass wir uns nicht belohnen und nicht so ins Turnier starten konnten, wie wir wollten.»

Dann geht es direkt weiter in Richtung Flughafen San José. Um 18.30 Uhr Ortszeit landeten die Nati-Stars sechseinhalb Stunden nach Anpfiff bereits wieder in San Diego, wo am Sonntag kurzfristig ein Training einberufen wird. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Straftraining, sondern um eine Einheit für die Ersatzspieler. Eigentlich führt man diese normalerweise direkt nach dem Abpfiff im Stadion durch, doch die Fifa wollte den Rasen in Santa Clara schonen. Ein weiteres Indiz dafür, dass am Samstag einfach nicht viel rund lief für die Nati.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
1
0
1
2
Kanada
Kanada
1
0
1
3
Katar
Katar
1
0
1
4
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
1
1
3
2
Marokko
Marokko
1
0
1
3
Brasilien
Brasilien
1
0
1
4
Haiti
Haiti
1
-1
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Australien
Australien
1
2
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
K.o.-Phase
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