«Wir müssen nicht zu viele Berechnungen anstellen»
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Kanadas David zu Schweiz-Spiel:«Wir müssen nicht zu viele Berechnungen anstellen»

Nach Katar-Sieg ist sogar der Gruppensieg möglich
Kanadas Coach setzt auf US-Arroganz und Barbecue

Kanada-Coach Jesse Marsch verweigert Katar-Trainer Julen Lopetegui den Respekt. Weil er sich nicht eingestehen kann, dass der Beinbruch von Ismaël Koné ein Unfall gewesen ist. Ersetzt nun ein Ex-Hopper den Pechvogel?
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Kanada-Coach Jesse Marsch wendet sich von Katars Trainer Julen Lopetegui ab. Ziemlich respektlos.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jesse Marsch kritisiert Julen Lopetegui nach hitzigem Vorfall beim Kanada-Katar-Spiel
  • Spieler Ismaël Koné erleidet Beinbruch, Saison für ihn beendet
  • Kanada braucht nur ein Unentschieden gegen die Schweiz für Gruppensieg
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Alain KunzReporter Fussball

Jesse Marsch (52) sprach nach dem Spiel mit Katar-Coach Julen Lopetegui (59). Es schien ganz normal. Doch dann musste der Spanier etwas gesagt haben, dass dem Trainer der Kanadier in den falschen Hals geriet. Er reisst sich von Lopetegui los, dessen Hand er immer noch hielt, wendet sich von ihm ab und macht eine abschätzige Handbewegung, Lopetegui nicht mehr anschauend und beachtend.

Was ist da vorgefallen, dass Marsch derart auf die Palme brachte? Die beiden Coaches bringen kein Licht ins Dunkel. Lopetegui sagt: «Das bleibt unter uns.» Marschs Antwort ist so abschätzig wie seine arrogante Geste: «Ich werde keine einzige Sekunde daran verschwenden. Es ist es nicht wert, auch nur ein bisschen unserer Zeit darüber zu sprechen.»

Diese US-Arroganz ist genau das, was Kanada vielleicht gefehlt habe, haben sie im Ahornland gesagt, als Marsch das Kanada-Team auf zuvor unbekannte Höhen hievte. Man sei zu brav gewesen. Doch ob solche Anfälle damit gemeint waren? Kaum.

Madibo entschuldigte sich umgehend bei den Kanadiern

Und was Lopetegui Marsch zu erklären versucht hat, ist auch unschwer nachzuvollziehen. Das, was er dann auch gegenüber den Medien sagte: Nämlich, dass es sich beim Foul von Assim Madibo an Ismaël Koné mit der üblen Verletzung als Folge um einen Unfall ohne Absicht gehandelt habe. «Ich habe die Bilder zigmal gesehen», begründet der Baske sein Urteil.

Was Marsch dann gar nicht verstand: Dass die katarische Bank nach der VAR-Korrektur von Gelb auf Rot lamentierte, dass dies falsch sei. Klar wars das. Aber es gibt Situationen, da schweigt man lieber. Gerade auch in solch einem Fall, wenn ein Spieler mit gebrochenem Schien- und Wadenbein am Boden liegt, die WM für ihn vorbei ist und er monatelang ausfallen wird. «Das war eine schräge Reaktion der Bank, wenn ein klares Foul gerade eben zu einem Beinbruch geführt hat», sagte Marsch. Gleichzeitig betonend, dass Madibo gleich nach dem Spiel in die Garderobe kam, um sich zu entschuldigen.

Ein Familien-Barbecue, um die Köpfe zu lüften

Marsch hingegen hatte keine Zeit dafür. «Ich habe noch nicht mit Koné gesprochen. Er wird im Spital auf seine Operation vorbereitet. Seine Familie ist bei ihm. Ich werde gleich danach auch hingehen. Das war ein Schock für uns, als wir hörten, wie der Knochen knackte. Nicht nur wegen der Art der Verletzung, sondern weil er ein wichtiger Teil des Herzens unseres Teams ist. Und dann hat er noch die Gabe, den Fans zuzuwinken, damit sie sich nicht allzu schlecht fühlen in Anbetracht der Schlimme der Verletzung.» Es sei ein «unglaubliches Statement» über ihn als Mensch.

Das alles spreche für seine kanadischen Spieler, so Marsch. «Ihre Familien sind hier. Morgen gibts ein Familien-Barbecue. Wir werden es geniessen, und ich bin sicher, Ismaël wird in den Köpfen der Spieler dabei sein.»

Ersetzt ein Ex-Hopper den verletzten Koné?

Ab Samstag gehts dann ums nächste Spiel, um die Schweiz. Und um Platz eins. «Deshalb habe ich den Jungs in der Pause auch gesagt, dieses 4:0 unbedingt zu suchen, denn dann müssten wir die Schweiz nicht schlagen, um erster zu werden.»

Aber jetzt gehe es darum, Koné zu ersetzen. «Wir haben keinen Spieler, der ihn eins zu eins ersetzen kann. Man habe aber gute Spieler, die einspringen könnten. Nathan Saliba, Ex-GC-Spieler Mathieu Choinière, Jonathan Osorio. «Sollten wir die Gruppe gewinnen, haben alle Verletzten mehr Zeit, sich zu erholen. Und vielleicht wird dann auch Alphonso Davies zu hundert Prozent fit sein, von dem wir wissen, wie wichtig er ist. Schliesslich wollen wir an diesem Turnier weit kommen.»

Ein Pünktchen gegen die Schweiz reicht. Dann ist Kanada Gruppensieger. Wir werden freilich etwas dagegen haben.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
2
3
6
2
Südkorea
Südkorea
2
0
3
3
Tschechien
Tschechien
2
-1
1
4
Südafrika
Südafrika
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
2
6
4
2
Schweiz
Schweiz
2
3
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
2
-3
1
4
Katar
Katar
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
1
1
3
2
Marokko
Marokko
1
0
1
3
Brasilien
Brasilien
1
0
1
4
Haiti
Haiti
1
-1
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Australien
Australien
1
2
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
1
6
3
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
1
1
3
3
Ecuador
Ecuador
1
-1
0
4
Curacao
Curacao
1
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
1
4
3
2
Japan
Japan
1
0
1
3
Niederlande
Niederlande
1
0
1
4
Tunesien
Tunesien
1
-4
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Neuseeland
Neuseeland
1
0
1
2
Iran
Iran
1
0
1
3
Belgien
Belgien
1
0
1
4
Ägypten
Ägypten
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Uruguay
Uruguay
1
0
1
2
Saudi Arabien
Saudi Arabien
1
0
1
3
Spanien
Spanien
1
0
1
4
Kap Verde
Kap Verde
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
1
3
3
2
Frankreich
Frankreich
1
2
3
3
Senegal
Senegal
1
-2
0
4
Irak
Irak
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
1
3
3
2
Österreich
Österreich
1
2
3
3
Jordanien
Jordanien
1
-2
0
4
Algerien
Algerien
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
1
2
3
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
1
0
1
3
Portugal
Portugal
1
0
1
4
Usbekistan
Usbekistan
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
1
2
3
2
Ghana
Ghana
1
1
3
3
Panama
Panama
1
-1
0
4
Kroatien
Kroatien
1
-2
0
K.o.-Phase
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