Darum gehts
- Jeff Bezos könnte FC Liverpool-Mitbesitzer werden, Gespräche laufen
- Angebot von 1,5 Mrd. CHF durch Konsortium unter Leitung von Amit Bhatia
- Bezos' Vermögen wird auf über 200 Mrd. CHF geschätzt
Jeff Bezos (62), der Gründer von Amazon und einer der reichsten Menschen der Welt, könnte bald Mitinhaber des FC Liverpool werden. Laut Sky steht Bezos in Gesprächen, um sich einem Investorenkonsortium anzuschliessen, das eine 30-prozentige Beteiligung am Premier-League-Klub erwerben will.
Das Konsortium wird von Amit Bhatia (46), bis vor Kurzem Miteigentümer der zweitklassigen Queens Park Rangers, geleitet und hat der Liverpool-Besitzerin Fenway Sports Group (FSG) bereits ein vorläufiges Angebot in Höhe von rund 1,5 Milliarden Franken unterbreitet.
Ein Sprecher der FSG bestätigte das Interesse: «Ein Konsortium von Investoren, das von Amit Bhatia geleitet, verwaltet und vertreten wird, hat Interesse an einer strategischen Minderheitsbeteiligung am Liverpool Football Club bekundet.» Bereits 2023 hatte die FSG drei Prozent des Vereins an die US-amerikanische Private-Equity-Firma Dynasty Equity verkauft.
Wächst Bezos' Sport-Imperium weiter?
Bhatia, der kürzlich seine Anteile an QPR an den Mitbesitzer Ruben Gnanalingam (49) übertragen hat, soll zudem die finanzielle Unterstützung seines Schwiegervaters, des indischen Stahlmagnaten Lakshmi Mittal (76), gesichert haben. Mittals Familienvermögen wird auf etwa 25 Milliarden Franken geschätzt.
Der Deal benötigt jedoch noch zusätzliche Investoren, und Bezos, dessen Vermögen laut «Forbes» auf über 200 Milliarden Franken geschätzt wird, steht als potenzieller Partner zur Diskussion.
Für Bezos wäre es die erste Investition in der englischen Premier League, nachdem der Amazon-Vorsitzende in den letzten Jahren die Aktivitäten seines Unternehmens im Bereich Sportrechte deutlich ausgeweitet hat. So sicherte sich Amazon unter seiner Leitung unter anderem die Übertragungsrechte für 20 Premier-League-Spiele pro Saison in Grossbritannien.
Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

