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Knapper Sieg gegen Ghana
Kolumbien ist der nächste Nati-Gegner

Im Duell zwischen Kolumbien und Ghana wird der Achtelfinal-Gegner der Nati bestimmt. In einer intensiven Partie behalten die Südamerikaner schliesslich die Oberhand – ihr Sieg ist knapp, aber verdient.
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport
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Der nächste Schweizer Gegner: Kolumbien feiert gegen Ghana einen Mini-Sieg.
Foto: Anadolu via Getty Images

Das Spiel

Manchmal lässt sich auch einer verletzungsbedingten Auswechslung etwas Positives abgewinnen – so wie derjenigen von Kolumbiens Jhon Cordoba an diesem Freitagabend in Kansas City. Denn: Sein Ersatz Luis Suarez glänzt nur wenige Minuten und einen starken Effort später als Vorlagengeber für Teamkollege Jhon Arias.

Dessen Tor nach 14 Minuten sollte sich schliesslich als goldener Treffer erweisen, zu harmlos agiert die ghanaische Offensive in diesem Sechzehntelfinal, der den nächsten Gegner der Nati bestimmt. Mehr als Distanzschüsse von Antoine Semenyo und Thomas Partey bringen die «Black Stars» nicht zustande – keiner davon geht auf das gegnerische Tor.

Anders Kolumbien: Die Südamerikaner spielen auch mit der Führung im Rücken munter nach vorne. St. Gallen-Torhüter Lawrence Ati Zigi kann sich mehrmals auszeichnen. Seine Parade nach einem Kopfball von Johan Mojica in der Nachspielzeit ist ebenso mirakulös wie diejenige gegen Bayern-Star Luis Diaz kurz vor der Stundenmarke. Und dann hat er auch noch etwas Glück, dass Diaz vor seinem vermeintlichen 2:0 nach 56 Minuten aberkannt wird.

Trotz der verpassen Vorentscheidung laufen die Kolumbianer auch in der Schlussphase kaum Gefahr, den knappen Vorsprung noch zu verspielen. Die Defensive der «Cafeteros» bleibt bis zum Schluss sehr solide – auf die Schweiz wartet im Achtelfinal ein physisch starker und damit tückischer Gegner.

Das Tor

14. Minute, Jhon Arias, 1:0. Luis Suarez bleibt auf der rechten Seite hartnäckig und bringt seine Flanke im zweiten Anlauf vor das Tor. Luis Diaz verpasst im Zentrum, doch am hinteren Pfosten lauert der völlig freistehende Jhon Arias und trifft cool zur kolumbianischen Führung.

Das gab zu reden

Das Spiel ist von Beginn weg äusserst intensiv und fordert auch ihren Tribut. Bereits in der Startvierstelstunde sind beide Trainer zu verletzungsbedingten Wechseln gezwungen. Erst muss Jhon Cordoba bei Kolumbien nach acht Minuten durch Luis Suarez ersetzt werden. Fünf Minuten später erfolgt der verfrühte Abgang von Ghanas Marvin Senaya, der durch Alidu Seidu ersetzt wird. Immerhin aus kolumbianischer Sicht hat der Wechselt etwas Positives: Suarez tut sich beim 1:0 als Assistgeber hervor.

So gehts weiter

Kolumbien steht nach dem Sieg gegen Ghana im Achtelfinal. Dort wartet die Schweiz – die Partie in Vanvoucer findet am Dienstag um 22 Uhr Schweizer Zeit ausgetragen. Ghana scheidet dagegen aus.

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