Fifa-Kongress verpasst
Iranische Fussball-Delegation in Kanada abgewiesen

Kanada verweigert iranischen Delegierten um Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fussballverbands, die Einreise. Der Vorfall in Toronto sorgt für diplomatische Spannungen.
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Mehdi Taj durfte nicht nach Kanada einreisen.
Foto: FIFA

Darum gehts

  • Iranische Fussball-Delegation in Toronto abgewiesen, Rückflug nach Istanbul erzwungen
  • Grund möglicherweise Nähe von Präsident Tadsch zur iranischen Revolutionsgarde
  • Irans erstes WM-Spiel am 16. Juni gegen Neuseeland in Kalifornien
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Blick Sportdesk

Wenige Wochen vor der Fussball-WM in Kanada, Mexiko und den USA sorgt ein diplomatischer Eklat für Schlagzeilen: Einer Delegation der iranischen Fussball-Föderation wurde am Flughafen Pearson in Toronto die Einreise verweigert. Sie konnten somit nicht am Fifa-Kongress teilnehmen.

Angeführt von Mehdi Tadsch, dem Präsidenten des iranischen Fussballverbands, musste die Gruppe mit offiziellen Visa zurück nach Istanbul fliegen. In einem Statement bezeichnete die iranische Föderation das Vorgehen der kanadischen Einwanderungsbehörden als «inakzeptables Verhalten».

Tadschs mutmassliche Nähe zur iranischen Revolutionsgarde (IRGC) könnte der Grund für die Abweisung sein. Die Revolutionsgarde wird von Kanada als Terrororganisation eingestuft. «Mitglieder der IRGC sind im Kanada nicht willkommen», meldet das kanadische Einwanderungsministerium.

Die Teilnahme des Irans bei der WM bleibt ungewiss. Während Fifa-Präsident Gianni Infantino die Teilnahme des Iran bestätigte, hatte das Land im März gedroht, sich zurückzuziehen. Das erste Spiel des Irans ist für den 16. Juni gegen Neuseeland in Kalifornien angesetzt.

Dieser Artikel ist zuerst auf «abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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