«Es war mein grösster Traum»
Jetzt spricht Ronaldo über das WM-Aus

Einen Tag nach dem traurigen WM-Aus mit Portugal hat er seine Stimme wieder gefunden. «Eine WM für Portugal zu gewinnen, war der grösste Traum meiner Karriere», sagt Cristiano Ronaldo (37).
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«Es war mein grösster Traum», sagt Cristiano Ronaldo am Tag nach dem WM-Aus.
Foto: Getty Images

An Cristiano Ronaldo scheiden sich die Geister. Während viele Fans in Katar jede Sekunde seines letzten WM-Auftritts geniessen, feiern und auf Handy-Fotos verewigen, ist er für andere eine Reizfigur.

Beim Viertelfinal-Aus der Portugiesen gegen Marokko (0:1) spritzt ein Zuschauer mit Wasser in Richtung des 37-Jährigen. Eine weitere Majestätsbeleidigung, nachdem ihn davor bereits Trainer Fernando Santos, wie schon beim Kantersieg gegen die Schweiz (6:1), zunächst auf der Bank schmoren lässt.

Die Wasser-Attacke sorgt bei den Ronaldo-Fans für Aufregung, sodass der vorwitzige Spritzer von einem Security-Mann aus dem Stadion geführt wird.

«Warum bleibt Ronaldo nicht bei der Mannschaft?»
10:30
CR7-Abgang wirft Fragen auf:«Warum bleibt Ronaldo nicht bei der Mannschaft?»

Und Ronaldo? Nach seiner Einwechslung bringt auch er nichts zustande und vergibt in der Endphase saft- und kraftlos noch eine Chance. Nach seinem 196. Länderspiel (Fifa-Rekord zusammen mit Bader Al-Mutawa, Kuwait) stapft der Captain schnurstracks vom Platz, lässt seine Teamkollegen mit ihrem Schmerz allein. Auf dem Weg in die Kabine fliessen bei ihm Tränen.

Und seine Partnerin Georgina Rodriguez wirft Santos vor, die «stärkste Waffe» auf der Bank gelassen zu haben.

«Es lohnt sich nicht, in der Hitze zu reagieren»

Tags darauf findet auch der traurige Ronaldo seine Stimme wieder. «Eine WM für Portugal zu gewinnen, war der grösste und ehrgeizigste Traum meiner Karriere. Glücklicherweise habe ich viele Titel von internationaler Bedeutung gewonnen, darunter auch für Portugal, aber es war mein grösster Traum, den Namen unseres Landes auf die höchste Ebene der Welt zu bringen», schreibt Ronaldo am Sonntag auf Instagram.

«Leider ist der Traum gestern zu Ende gegangen. Es lohnt sich nicht, in der Hitze zu reagieren. Ich möchte nur, dass alle wissen, dass viel gesagt, viel geschrieben und spekuliert wurde, aber mein Engagement für Portugal hat sich keinen Augenblick geändert. Ich war immer eine Person mehr, die für das Ziel aller kämpfte, und ich würde meinen Teamkollegen und meinem Land niemals den Rücken kehren.»

Damit spricht Ronaldo wohl auf Gerüchte an, er habe davonlaufen wollen, als er von seiner Verbannung auf die Bank erfuhr.

«Der Traum war schön, solange er dauerte ...»

CR7 schliesst mit den Worten: «Im Moment gibt es nicht viel mehr zu sagen. Danke Portugal. Danke, Katar. Der Traum war schön, solange er dauerte ... Jetzt ist es an der Zeit, ein guter Ratgeber zu sein und jedem zu erlauben, seine eigenen Schlüsse zu ziehen.»

Wie gehts weiter mit ihm? Mit dem Fussball auf der grossen Bühne scheint es vorbei zu sein, nachdem ihn der englische Rekordmeister Manchester United nach seinem Stänker-Interview vor die Tür gesetzt hatte. Arbeitslos wird er nicht bleiben. Geld gibt es aber für Ronaldo noch viel mehr. Gemäss der spanischen Sport-Zeitung «Marca» wechselt er nun zu Al-Nassr nach Saudi-Arabien, wo er in drei Jahren rund 200 Millionen Franken verdienen soll. Den Transfer hat Ronaldo bisher dementiert. (sr)

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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